...aus rechtlichen Gründen!

Alles im Bog ist nur für den persönlichen, unkommerziellen Gebrauch bestimmt!
Das "Tagebuch" wurde u.a. mit den Kartensets von www.osho.com durchlebt!

namasté ---> mach Dir doch zur Entspannung den PLAYER an!

namasté ---> mach Dir doch zur Entspannung den PLAYER an!
Namasté

Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 27. Mai 2010

Das Nicht-tun der Blickfixierung


"Es mag sein, daß du mich jetzt nicht verstehst, weil du gewohnt bist, so zu denken wie du schaust
 und so zu schauen wie du denkst."  Don Juan

HIER !eine gute Erklärung, wenn Dir die "Magic Eye"-Bilder nicht geläufig sind!

Don Juan sagt zu Carlos Castaneda:

  • Du nimmst dich zu ernst. Du bist in deinen Augen zu verdammt wichtig. Das muss sich ändern. Du bist so gottverflucht wichtig, dass du glaubst, das Recht zu haben, an allem Anstoß zu nehmen. Du  bist so verdammt wichtig, dass du es dir leisten kannst, abzuhauen , wenn nicht alles so läuft, wie du willst.
  • Du beklagst dich, du hast dich dein Leben lang beklagt, weil du nicht die Verantwortung für deine Entscheidungen übernimmst.
    Es kommt nicht auf die Art der Entscheidung an, nichts ist ernster oder weniger ernst als das übrige. In einer Welt , wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine kleinen oder großen Entscheidungen.
  • Wir haben nur zwei Alternativen; entweder halten wir alles für gesichert und real, oder wir tun es nicht. Wenn wir das erstere tun, dann enden wir in tödlicher Langeweile an uns selbst und der Welt. Wenn wir das letztere tun und unsere persönliche Geschichte auslöschen, dann schaffen wir einen Nebel um uns her, einen sehr erregenden und geheimnisvollen Zustand, bei dem niemand weiß, wo der Hase hervorspringen wird.
  • Es gibt keine Krankheiten, es gibt nur ein  Sich-gehenlassen.
  • Was du tun musst, wenn du ungeduldig bist, ist dies: Wende dich nach links und frage deinen Tod um Rat. Ungeheuer viel Belangloses fällt von dir ab, wenn dir dein Tod ein Zeichen gibt, wenn du einen Blick auf ihn werfen kannst, oder, wenn du einfach das Gefühl hast,  dass dein Begleiter da ist und dich beobachtet.
  • Unerreichbar sein bedeutet, dass man die Welt um einen her nur wohldosiert berührt. Man isst nicht fünf Wachteln, man isst nur eine. Man zerstört nicht die Pflanzen, um eine Barbecuegrube zu machen. Man setzt sich nicht der Kraft des Windes aus, wenn es nicht unumgänglich ist. Man benutzt und presst Menschen nicht aus, bis sie zu einem nichts schrumpfen, besonders nicht Menschen, die man liebt.
  • Um ein Jäger zu sein, musst du die Routine deines Lebens unterbrechen. Du hast die Gewohnheiten der Tiere in der Wüste beobachtet. Sie fressen und trinken an bestimmten Plätzen, sie bauen an bestimmten Plätzen ihr Nest, sie hinterlassen auf bestimmte Art ihre Spuren. Tatsächlich kann ein guter Jäger alles, was sie tun vorhersehen oder rekonstruieren.
    wie ich dir schon sagte, verhältst du dich meiner Meinung nach wie deine Beute. Wir alle verhalten uns wie die Beute, der wir nachstellen. Das macht uns natürlich auch zur Beute für jemand oder etwas anderes. Nun muss ein Jäger, der dies weiß, sich bemühen, nicht mehr Beute zu sein.
  • Mach dich für die Kraft erreichbar; befass dich mit deinen Träumen. Du nennst sie Träume, weil du keine Kraft besitzt. Ein Krieger, der Kraft sucht, nennt sie nicht Träume, er nennt sie Wirklichkeit. Das TRÄUMEN ist für einen Krieger wirklich, denn er kann darin gezielt handeln, er kann das eine wählen und das andere verwerfen, er kann aus einer Vielzahl von dingen diejenigen auswählen, die zu Kraft führen, er kann sie manipulieren und benutzen, während er in einem normalen Traum nicht gezielt handeln kann.
  • TUN ist das, was den Stein zu einem Stein und den Busch zu einem Busch macht. TUN ist das, was dich zu dir selbst und mich zu mir selbst macht.
    Nimm diesen Stein zum Beispiel. Ihn anschauen ist TUN. Ihn sehen ist NICHT-TUN. Dieser Stein ist ein Stein durch all das, was du in Bezug auf ihn zu tun weißt. Die Welt ist die Welt, weil du weißt, welches TUN erforderlich ist, sie dazu zu machen. Würdest du sie nicht durch TUN zu dem machen, was sie ist, dann wäre die Welt anders.
  • Ich will dir sagen, worüber wir mit uns sprechen. Wir sprechen über unsere Welt. Tatsächlich halten wir unsere Welt mit unserem inneren Gespräch aufrecht. Die Welt ist so und so, bloß weil wir uns sagen, dass sie so und so ist. Wann immer wir aufhören, mit uns zu sprechen, ist die Welt stets so, wie sie sein sollte."
die Zitate sind entnommen aus


(ein gutes Einstiegsbuch!)

Mittwoch, 26. Mai 2010

Der Rebell

Die Leute haben Angst, große Angst vor denen, die sich selbst erkannt haben. Denn sie besitzen eine gewisse Kraft, eine Ausstrahlung, eine magnetische Anziehungskraft, ein Charisma, das lebendige, junge Leute aus dem Gefängnis der Tradition herausholen kann …Einen Erleuchteten kann man nicht zum Sklaven machen – das ist die Schwierigkeit. Und man kann ihn nicht einsperren…Jeder geniale Mensch, der etwas von sich selbst erfahren hat, ist nicht so leicht zu nehmen; er wird zwangsläufig Aufsehen erregen. Die Massen wollen nicht aufgerüttelt werden, selbst wenn sie unglücklich sind. Sie sind unglücklich, doch sie sind an ihr Unglück gewöhnt. Und jeder, der nicht unglücklich ist, ist für sie ein Fremder.Ein Erleuchteter ist am fremdesten in dieser Welt. Er scheint nirgendwohin zu gehören. Keine Organisation schränkt ihn ein, keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft, kein Land.
Osho The Zen Manifesto: Freedom from Oneself Chapter 9


Kraft und Autorität – ein Meister seines eigenen Schicksals. Auf der Schulter trägt er das Emblem der Sonne; die Fackel in der Hand steht für das Licht seiner eigenen Wahrheit, die er sich hart erkämpft hat. Ob reich oder arm – der Rebell ist ein Kaiser, denn er hat die Ketten der gesellschaftlichen Prägungen und Meinungen gesprengt. Er formt sich selbst, wobei er alle Regenbogenfarben zulaßt und aus den dunklen, formlosen Ursprüngen seiner unbewußten Vergangenheit ausbricht. Nun wachsen ihm Flügel, um zum Himmel zu aufzusteigen. Sein Wesen ist rebellisch, nicht weil er gegen irgend jemanden oder irgend etwas kämpft, sondern weil er seine wahre Natur erkannt hat und entschlossen ist, danach zu leben. Sein Tier ist der Adler, der Bote zwischen Himmel und Erde. Der Rebell fordert uns auf, Mut zu zeigen, die Verantwortung für uns, so wie wir sind, zu übernehmen und unsere Wahrheit zu leben.

Dienstag, 25. Mai 2010

...und immer wieder Stille!


Die stille und spiegelgleiche Empfänglichkeit einer sternklaren Vollmondnacht zeigt sich in der Reflektion auf dem dunstigen See. Das Gesicht am Himmel ist die Göttin der Nacht in tiefer Meditation; sie bringt Tiefe, Frieden und Verstehen.Es ist jetzt eine sehr kostbare Zeit für dich. Es fällt dir leicht, nach innen zu gehen, in deine innere Stille so tief einzutauchen, daß sie der Stille des Universums begegnet. Es gibt nichts zu tun, kein Ziel zu erreichen, und deine innere Stille kann alles durchdringen, was du tust. Das mag manche Leute beunruhigen, da sie an den Lärm und die Aktivitäten der Welt gewöhnt sind. Mach dir nichts daraus; suche dir die Leute aus, die mit deiner Ruhe schwingen oder genieße dein Alleinsein. Es ist Zeit, zu dir selbst heimzukehren. Das Verständnis und die Einsichten, die du in diesen Momenten bekommst, werden sich später manifestieren, wenn du wieder mehr nach außen gehst.

Montag, 24. Mai 2010

Bewusstheit

Der Verstand kann niemals intelligent sein. Nur "No-Mind" (Nicht-Denken) ist intelligent. Nur "No-Mind" ist ursprünglich und radikal. Nur "No-Mind" ist revolutionär – es ist aktive Revolution.Dein Denken hält dich in einer Art Betäubung. Unter der Last der Erinnerungen an die Vergangenheit, unter der Last Zukunftserwartungen lebst du vor dich hin, auf Sparflamme. Du schöpfst deine Energie nicht aus. Dein Feuer brennt nur schwach. Wenn du die Gedanken losläßt, den Staub der Vergangenheit abschüttelst, wächst die Flamme – rein, klar, lebendig, frisch. Dein ganzes Leben wird zur Flamme, einer Flamme ohne Rauch. Das ist Bewußheit
Osho A Sudden Clash of Thunder Chapter 1

Sonntag, 23. Mai 2010

Leere

Buddha hat wirklich ein sehr aussagestarkes Wort benutzt: Shunyata. Das englische Wort, das englische Äquivalent dazu ist ,nothingness’("Nichts", Leere) – es ist nicht so ein gutes Wort.Deshalb möchte ich es zu ,no-thingness‘ ("Kein-Ding") machen – denn die Leere ist nicht einfach nur ein Nichts, sie ist alles. Sie vibriert vor Möglichkeiten. Sie enthält ein Potential, das absolute Potential. Sie ist nicht manifest, enthält jedoch alles. Am Anfang ist die Natur, und am Ende ist die Natur – warum macht man es sich dazwischen so schwer? Warum macht man sich mittendrin so viele Sorgen, hat Angst, wird so ehrgeizig? Warum gerät man so in Verzweiflung?Aus der Leere in die Leere – das ist die ganze Reise.
Osho Take it Easy, Volume 1 Chapter 5





Wer vor dem Nichts steht, kann sich ziemlich orientierungslos oder auch Ängstlich fühlen. Man kann sich an nichts mehr festhalten, weiß nicht, wie es weitergeht, hat nicht die geringste Ahnung, welche Möglichkeiten vor einem liegen. Aber genau dieser reine Raum der unbegrenzten Möglichkeiten war da, bevor das Universum entstanden ist. Du kannst jetzt nur eines tun: Entspanne dich in dieses Nichts, falle in die Stille zwischen den Worten, beobachte den leeren Raum zwischen dem Einatmen und Ausatmen. Und wisse jeden leeren Augenblick dieser Erfahrung zu schätzen. Etwas Heiliges wird daraus geboren.

Samstag, 22. Mai 2010

WESEN(tL) ...ICH!

ALLes ist WesentlICH ---beachte das Wesen---beachte Dich! Ein Wesen möchte besucht werden---DAS ist WESENtlich! Verweile nicht! Ein Besuch ist ausreichend! Gedankengebäude werden durchschritten--- verweile NICHT---Gebäude verfallen, haben die Eigenschaft zusammenzubrechen---dann solltest DU nicht mehr da sein! DU bist ein Reisender!

Total Leben

Leute, die sagen: „Wir warten noch auf die richtige Gelegenheit,“ sind Betrüger, und zwar betrügen sie niemand anderen außer sich selbst. Die richtige Gelegenheit kommt niemals morgen; sie ist bereits da. Sie ist schon immer hier gewesen. Sie war sogar schon hier, als du noch gar nicht hier warst.

Die Existenz ist eine Gelegenheit. Zu sein ist eine Gelegenheit. Sage nicht: „Morgen werde ich meditieren; morgen werde ich lieben; morgen werde ich tänzerisch mit der Existenz umgehen.“ Warum morgen? Morgen wird niemals kommen. Warum nicht jetzt? Warum schiebst du es auf? Aufschieben ist ein Trick des Verstands; er lässt dich weiter hoffen, und in der Zwischenzeit ist die Gelegenheit schon verpasst. Und am Ende kommst du in einer Sackgasse an, dem Tod, und dann ist keine Gelegenheit mehr da. Und es ist dir schon unzählige Male in der Vergangenheit so gegangen.

Du bist nicht neu hier; du bist viele, viele Male geboren und auch gestorben. Und jedes Mal hat dein Verstand denselben Trick benutzt, und du hast es immer noch nicht gelernt. .....oder?