...aus rechtlichen Gründen!

Alles im Bog ist nur für den persönlichen, unkommerziellen Gebrauch bestimmt!
Das "Tagebuch" wurde u.a. mit den Kartensets von www.osho.com durchlebt!

namasté ---> mach Dir doch zur Entspannung den PLAYER an!

namasté ---> mach Dir doch zur Entspannung den PLAYER an!
Namasté

Dieses Blog durchsuchen

Dienstag, 22. Juni 2010

Totalität

Jeden Moment hast du Gelegenheit, total zu sein. Egal was du tust, laß dich davon so total in Anspruch nehmen, daß du nicht mehr denkst, sondern nur noch da bist, nur noch Gegenwart bist. Und es wird immer mehr Totalität kommen. Bist du einmal auf den Geschmack von Totalität gekommen, wird es dir immer leichter fallen, total zu sein.Achte darauf, wann du nicht total bist. Das sind Momente, die man allmählich aufgeben sollte. Wenn du nicht total bist, wenn du im Kopf bist – nachdenkst und brütest, berechnend, schlau und listig bist – dann bist du nicht total. Steige aus solchen Momenten einfach aus. Es ist nur eine alte Gewohnheit – sie kommt immer wieder. Aber irgendwann wird man sie los. Wenn du hartnäckig bist, verschwinden sie.
Osho Take it Easy, Volume 1 Chapter 12

Montag, 21. Juni 2010

Versenkung

Versenkung ist überhaupt keine Bewegung. Nach innen gehen heißt, überhaupt nicht zu gehen. Einkehr heißt, daß du bisher diesem und jenem Wunsch hinterhergerannt bist; du bist gerannt und gerannt und immer wieder frustriert worden. Daß jeder Wunsch Leiden bringt, daß Wünsche niemals Erfüllung bringen. Daß du nie irgendwo ankommst, daß du nie zufriedengestellt wirst. Wenn du diese Wahrheit erkennst, daß es nichts bringt, Wünschen hinterher zu rennen, hältst du inne, ohne daß du dich darum bemühst innezuhalten. Wenn du dich bemühst innezuhalten, rennst du schon wieder auf subtile Weise. Du hast immer noch Wünsche; vielleicht ist es jetzt Wunschlosigkeit, die du dir wünschst.
Osho This Very Body The Buddha Chapter 9


 Die Eskapaden des Denkens können in der Tat amüsant sein. Die Gedanken springen auf und ab, drehen und winden sich, versuchen mit allen Mitteln, deine Aufmerksamkeit zu erregen und dich in ihr Spiel hineinzuziehen.Wenn wir den Trick herausfinden, wie wir uns davon distanzieren können, haben wir eine segensreiche Entdeckung gemacht. Denn nur darum geht es beim Meditieren – nicht darum, Mantras zu singen oder Affirmationen zu wiederholen, sondern einfach zuzuschauen, als gehöre der Kopf einem anderem. Du bist jetzt bereit, Abstand zu nehmen und dem Drama zuzuschauen, ohne dich hineinziehen zu lassen. Genieße die Freiheit der Versenkung, wann immer du kannst, und deine Meditation wird von selbst immer tiefer werden.

Sonntag, 20. Juni 2010

Vergangene Leben

Das Kind kann nur dann bewußt werden, wenn es in seinem früheren Leben genug meditiert hat, genug meditative Energie angesammelt hat, um mit der Dunkelheit zu kämpfen, die der Tod bringt. Man sinkt einfach in Bewußtlosigkeit und findet dann plötzlich einen neuen Mutterleib, wobei man den alten Körper vollkommen vergißt. Es findet ein Bruch statt; der Bruch entsteht durch diese Dunkelheit; diese Bewußtlosigkeit.Im Osten hat man hart daran gearbeitet, diese Grenzen zu durchbrechen. Und die Arbeit von zehntausend Jahren war nicht umsonst. Jeder kann in ein oder viele frühere Leben zurückgehen. Aber dafür mußt du tiefer in Meditation sein – aus zwei Gründen: Wenn du nicht tiefer gehst, kannst du die Tür zu einem anderen Leben nicht finden; zweitens mußt du tief in Meditation sein, da die Erinnerungen deinen Geist überfluten. Es reicht ja schon, ein Leben mit sich herumzutragen,
Osho Hyakujo: The Everest of Zen Chapter 7

Samstag, 19. Juni 2010

Existenz

Du bist nicht zufällig hier. Die Existenz braucht dich. Wenn es dich nicht gäbe, würde etwas fehlen, was keiner ersetzen kann. Und es gibt dir Würde, daß du der ganzen Existenz fehlen würdest. Sonne, Mond und Sterne, Bäume, Vögel und die Erde – das ganze Universum würde spüren, daß ein kleiner Platz leer ist, den kein anderer einnehmen kann als du. Das ist für dich eine große Freude, eine Erfüllung, denn du bist mit der Existenz verbunden; du bist ihr nicht egal. Wenn deine Augen klar und geläutert sind, kannst du sehen, welche unendliche Liebe dir aus allen Dimensionen zuteil wird.
Osho God is Dead: Now Zen is the Only Living Truth Chapter 1

Freitag, 18. Juni 2010

Der Adler/DerSchöpfer

Der Schöpfer

Es gibt zwei Arten von Schöpfern auf der Welt: Der eine arbeitet mit Objekten, als Dichter, als Maler; sie arbeiten mit Objekten, sie erschaffen Dinge. Eine andere Art von Schöpfern ist der Mystiker. Er erschafft sich selbst. Er arbeitet nicht mit Objekten, er arbeitet mit dem Subjekt; er arbeitet an sich, an seinem eigenen Wesen. Er ist der wahre Schöpfer, denn er macht sich selbst zu einem Meisterstück.

In dir ist ein Meisterstück verborgen, aber du stehst dir selbst im Weg. Tritt einfach beiseite, und das Meisterstück enthüllt sich. Jeder ist ein Meisterstück, denn Gott würde niemals etwas Geringeres als das erschaffen. Jeder trägt dieses Meisterstück viele Leben lang in sich verborgen, ohne zu wissen, wer er ist, und jeder versucht, an der Oberfläche "jemand" zu werden.

Gib es auf, jemand werden zu wollen, denn du bist schon ein Meisterstück. Du kannst nicht verbessert werden. Es muss dir nur bewusst werden, du musst es sehen, erkennen. Gott selbst hat dich erschaffen, du kannst nicht verbessert werden.
Osho Returning to the Source Chapter 8

Donnerstag, 17. Juni 2010

Meditation für den Tag: Sorge und Angst

Hast du jemals eine Tatsache zur Kenntnis genommen? Die Gegenwart ist immer saftig und lebendig. Die Gegenwart ist immer glücklich. Sorgen und Leiden entstehen dadurch, dass du entweder etwas in der Vergangenheit wolltest, was nicht eingetreten ist, oder etwas in der Zukunft willst und nicht weißt, ob es möglich sein wird oder nicht. Hast du es jemals bemerkt? Hast du diese kleine Wahrheit jemals beachtet, dass es in der Gegenwart kein Leiden gibt, dass es keine Sorgen gibt? Deshalb kann die Gegenwart deinen Geist niemals stören; nur durch Angst wird er verstört.

Es gibt kein Leiden in der Gegenwart. Die Gegenwart weiß nicht, was Leiden ist. Die Gegenwart ist ein so winziger Moment, dass das Leiden nicht hineinpasst. In die Gegenwart passt nur der Himmel, nicht die Hölle. Die Hölle ist zu groß! Die Gegenwart kann nur Frieden sein, kann nur Glück sein.



Ich habe von einer alten Frau gehört, die im Bus fuhr. Sie war sehr ängstlich und besorgt und fragte ständig, welche Haltestelle es nun sei. Ein Fremder, der neben ihr saß, sagte: „Beruhigen Sie sich; machen Sie sich keine Sorgen. Der Schaffner ruft jede Station aus, und wenn Sie sich zu sehr Sorgen machen, kann ich ihn auch rufen. Sie können ihm sagen, wo Sie aussteigen wollen, dann kann er Sie daran erinnern. Und Sie können sich beruhigen.“

Er rief den Schaffner, und die alte Dame sagte: „Bitte denken Sie daran. Ich möchte auf keinen Fall meine Haltestelle verpassen. Ich muss unbedingt dorthin kommen.“

Der Schaffner sagte: „In Ordnung. Ich werde es mir merken, obwohl ich sowieso jede Haltestelle ausrufe, ohne dass Sie mich fragen. Aber ich werde es mir speziell merken und extra zu Ihnen kommen, wenn Ihre Haltestelle kommt. Aber beruhigen Sie sich doch! Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.“

Die Frau – in Schweiß gebadet, zitternd und angespannt – sagte: „Gut, dann notieren Sie es sich bitte. Meine Haltestelle ist die Endstation.“

Die Endstation! Warum muss man da sich Sorgen machen? Wie kann man sie verpassen? Man kann sie gar nicht verpassen.

Sobald du ruhig wirst, sobald du dich entspannst, weißt du, dass die Existenz sich schon auf höhere Gipfel zu bewegt und sie erreichen wird; sie hat sich längst in Gang gesetzt. Und du gehörst dazu. Du brauchst keine getrennten Ambitionen zu haben. Das ist Hingabe – sich auszuruhen, alle privaten Ziele loszulassen, das ganze Leistungsdenken, alle Egoprojektionen loszulassen. Dann ist das Leben geheimnisvoll; deine Augen sind voller Staunen; dein Herz ist voller Ehrfurcht.

Wir sind nicht da, um etwas zu werden. Wir sind es bereits. Das ist immer wieder die Botschaft der Erwachten: dass du nichts erreichen sollst, dass es dir schon gegeben ist. Es ist die Gabe Gottes. Du bist schon dort, wo du sein sollst. Du kannst nicht irgendwo anders sein. Du brauchst nirgendwo hingehen; es gibt nichts zu erreichen. Und weil du nirgendwo hingehen und nichts erreichen musst, kannst du feiern. Dann gibt es keine Eile, keine Sorgen, keine Angst, keine Beklemmungen, keine Befürchtungen, dass etwas misslingt. Du kannst nicht scheitern. In der Natur der Dinge ist es nicht möglich zu scheitern, denn da die Frage nach dem Erfolg gar nicht gestellt wird.(osho)

Mittwoch, 16. Juni 2010

Wiedergeburt

Im Zen kommst du von nirgendwo und gehst nirgendwohin. Du bist einfach jetzt hier, du kommst nicht und gehst nicht. Alles zieht an dir vorüber und spiegelt sich in deinem Bewußtsein. Du bist jedoch nicht damit identifiziert.Wenn ein Löwe vor dem Spiegel brüllt, meinst du etwa, der Spiegel brüllt? Oder wenn der Löwe fort ist und ein tanzendes Kind kommt, vergißt der Spiegel den Löwen und tanzt mit dem Kind? Meinst du, der Spiegel tanzt mit dem Kind? Der Spiegel tut nichts; er spiegelt nur.Dein Bewußtsein ist nur ein Spiegel.Du kommst nicht, und du gehst nicht.Die Dinge kommen und gehen.Du wirst jung, du wirst alt;du bist lebendig, du bist tot.Alle diese Zustände sind nichts weiter als Spiegelbilder im ewigen Teich des Bewußtseins.
Osho Osho Live Zen, Volume, 2 Chapter 16