...aus rechtlichen Gründen!

Alles im Bog ist nur für den persönlichen, unkommerziellen Gebrauch bestimmt!
Das "Tagebuch" wurde u.a. mit den Kartensets von www.osho.com durchlebt!

namasté ---> mach Dir doch zur Entspannung den PLAYER an!

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Namasté

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Sonntag, 11. Juli 2010

Reife

Nur wenn Dir die Meditation ein Licht geschenkt hat, das in jeder Nacht scheint, dann wird selbst der Tod für dich kein Tod sein, sondern eine Tür zum Göttlichen. Mit dem Licht in deinem Herzen verwandelt sich der Tod selbst in eine Tür, durch die du in den Geist des Universums eintrittst und eins mit dem Ozean wirst. Und ohne diese ozeanische Erfahrung ist dein Leben umsonst gewesen.Zeit ist immer Jetzt; die Frucht ist immer reif. Du mußt nur Mut fassen, um in deinen inneren Wald einzudringen. Die Frucht ist immer reif, und der Zeitpunkt ist immer richtig. So etwas wie den falschen Zeitpunkt gibt es nicht.
Osho A Sudden Clash of Thunder Chapter 6


Wenn die Frucht reif ist, fällt sie von selbst vom Baum. Einen Augenblick lang hängt sie noch voller Saft am Stiel, und im nächsten Moment fällt sie – nicht weil jemand sie dazu zwingt oder sie sich die Mühe machen muß zu springen, sondern weil der Baum erkennt, daß sie reif ist. Er läßt sie einfach los.
Das bedeutet, daß man jetzt bereit bist, den inneren Reichtum, den "Saft" mit anderen zu teilen. Du brauchst nichts anderes tun, als genau dort, wo du gerade bist, entspannt und offen zu sein für alles, was kommt. Es gibt viele Bereiche, wo du dich mitteilen und kreativ ausdrücken kannst – deine Arbeit, deine Beziehungen, dein Alltagsleben. Du brauchst dich weder darauf vorbereiten noch dich dafür anstrengen. Es ist einfach die richtige Zeit.

Samstag, 10. Juli 2010

Verspieltheit

In dem Moment, wo du das Leben als etwas Un-ernstes, als Spiel betrachtest, verschwindet die ganze Last von deinem Herzen. Die ganze Angst vor dem Tod, vor dem Leben, vor der Liebe – alles verschwindet. Man beginnt mit sehr leichtem Gewicht oder fast ohne Gewicht zu leben. man wird so gewichtslos, daß man in den offenen Himmel fliegen kann.Der größte Verdienst des Zen besteht darin, eine Alternative zum ernsthaften Menschen zu bieten.Der ernsthafte Mensch hat die Welt gemacht; der ernsthafte Mensch hat alle Religionen gemacht. Er hat alle Philosophien, alle Kulturen, alle Moralvorstellungen geschaffen. Alles, was um uns herum besteht, ist eine Schöpfung des ernsten Menschen.Zen ist aus der Welt der Ernsthaftigkeit ausgestiegen. Es hat eine eigene Welt geschaffen, die sehr spielerisch und voller Lachen ist, wo sich selbst die großen Meister wie Kinder verhalten.
Osho Nansen: The Point of Departure Chapter 8

Freitag, 9. Juli 2010

Meditation für den Tag: Herausforderung

Leiden bedeutet nur, dass die Dinge, wie sie sind, nicht zu deinen Wünschen passen. Und sie passen nie zu deinen Wünschen; das können sie gar nicht. Die Dinge folgen ihrer Natur. Bei Lao-Tse heißt es Tao; Buddha nennt diese Natur der Dinge Dhamma. Und Mahavir hat Religion als „die Natur der Dinge“ bezeichnet. Man kann nichts tun. Feuer ist heiß, und Wasser ist kühl.

Ein weiser Mensch entspannt sich mit der Natur der Dinge; er folgt der Natur der Dinge. Und wenn du der Natur der Dinge folgst, dann wird kein Schatten geworfen. Es gibt kein Leiden mehr. Dann hat sogar Traurigkeit etwas Leuchtendes; es ist etwas Schönes, traurig zu sein. Es ist nicht so, dass man nicht mehr traurig ist. Die Traurigkeit kommt, aber sie ist nicht dein Feind. Du freundest dich mit dir an, weil du ihre Notwenigkeit einsiehst. Du wirst sie als Gnade ansehen, und du wirst in der Lage sein zu sehen, warum sie da ist und warum sie gebraucht wird.



Das Gleichnis vom Bauern und vom Weizen


Ich habe ein altes Gleichnis gehört. Es muss uralt sein, weil Gott zu jener Zeit noch auf Erden weilte. Eines Tages kam ein Mann zu ihm, ein alter Bauer, der zu ihm sagte: „Schau, du magst ja Gott sein und die Welt erschaffen haben, aber eines muss ich dir sagen: Ein Bauer bist du nicht. Du kennst nicht einmal das ABC der Landwirtschaft. Du hast noch einiges zu lernen.“

„Was rätst du mir?“ fragte Gott.

Der Bauer sagte: „Gib mir ein Jahr Zeit und lass die Dinge nach meinem Willen geschehen, und wart ab, was passiert. Es wird keine Armut mehr geben.“

Gott willigte ein, und der Bauer bekam ein Jahr. Natürlich bestellte er nur das Beste; er dachte nur an das Beste – keine Gewitter, keine Stürme, keine Gefahren für die Ernte. Alles war angenehm, behaglich, und er freute sich sehr. Der Weizen wuchs so hoch! Wenn er Sonne wollte, schien die Sonne; wenn er Regen wollte, regnete es, so viel er wollte. In diesem Jahr lief alles richtig, mathematisch richtig. Aber als der Weizen geerntet wurde, waren keine Körner darin.

Der Bauer war erstaunt. Er fragte Gott. „Was ist passiert? Was ist schief gelaufen?“

Gott sprach: „Da es keine Herausforderung gab, keine Reibung, und du alles vermieden hast, was schlecht war, ist der Weizen unfruchtbar geblieben. Ein bisschen Kampf gehört dazu. Stürme sind nötig, und Donner und Blitze sind nötig. Sie rütteln die Seele im Weizen wach.“

Dieses Gleichnis ist sehr wertvoll. Wenn du immer nur glücklich und glücklich und wieder glücklich bist, verliert das Glück jeden Sinn. Es ist, als würde jemand mit weißer Kreide auf eine weiße Wand schreiben. Er kann so viel schreiben, wie er will, aber niemand wird es lesen. Man muss auf eine schwarze Tafel schreiben, dann tritt der Kontrast klar hervor.

Die Nacht ist ebenso nötig wie der Tag. Und Tage, an denen man traurig ist, sind ebenso wichtig wie die Tage, an denen man glücklich ist. Das nenne ich Weisheit. Wenn du dies begriffen hast, entspannst du dich. Und in der Entspannung ist Demut. Du sagst: „Dein Wille geschehe!“ Du sagst: „Tu das, was du für richtig hältst. Wenn heute Wolken nötig sind, dann gib mir Wolken. Höre nicht auf mich, denn mein Verständnis ist so winzig klein. Was weiß ich vom Leben und seinen Geheimnissen? Höre nicht auf mich! Lass deinen Willen einfach weiter geschehen!“ Und im Laufe der Zeit, je mehr du den Rhythmus des Lebens erkennst, den Rhythmus der Dualität, den Rhythmus der Polarität, wirst du immer weniger begehren, immer weniger wählen.

Und das ist das ganze Geheimnis. Lebe mit diesem Geheimnis, und plötzlich erlebst du eine Überraschung: Was für ein großer Segen ist das Leben! Wie sehr wirst du mit jedem Augenblick beschenkt!(osho)

Reisen

Das Leben geht weiter und immer weiter. Es hat kein Endziel, auf das es zustrebt. Nur eine Pilgerfahrt, eine Reise an sich ist das Leben, ohne irgendwo anzukommen, ohne Ziel; nur ein Tanz und eine Pilgerreise, auf der du fröhlich weiterziehst, ohne dich um das Ziel zu kümmern.Was machst du, wenn du am Ziel ankommst? Niemand stellt diese Frage, weil alle ein Ziel im Leben haben möchten. Aber was ist die Folge?Wenn du wirklich das Ziel des Lebens erreichst, was dann? Dann bist du echt in Verlegenheit! Jetzt kannst du nirgendwo mehr hingehen… Du hast das Endziel erreicht – und unterwegs hast du alles verloren. Du mußtest alles verlieren. Wenn du dann nackt am Ziel stehst, wirst du ganz dumm aus der Wäsche schauen: Wozu das Ganze? Du hast dich so sehr beeilt, du hast dir so viele Sorgen gemacht – und das ist nun das Ergebnis!
Osho Rinzai: Master of the Irrational Chapter 7

Donnerstag, 8. Juli 2010

Erfolg

Beobachte die Wellen des Meeres. Je höher die Welle ist, desto tiefer ist das Wellental danach. Einen Moment lang bist du die Welle, im nächsten Moment bist du das tiefe Tal, das darauf folgt. Genieße beides, werde nicht süchtig nach einem von beiden. Sage nicht: Ich möchte immer oben sein. Es ist nicht möglich. Sieh einfach die Tatsache ein, daß es nicht möglich ist. Es ist noch nie geschehen und wird nie geschehen. Es ist schlichtweg unmöglich. Es liegt nicht in der Natur der Dinge. Was sollst du also tun?Genieße es, auf der Welle zu reiten, solange sie da ist, und dann genieße das Tal, wenn es kommt. Was ist denn so schlimm im Tal? Was ist falsch daran, da unten zu sein? Es ist zur Entspannung da. Dort oben ist es aufregend, und niemand kann ständig aufgeregt sein.
Osho Returning to the Source Chapter 4

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ganzheit

Der Unterschied zwischen Gräsern und Blüten ist genau so wie du, wenn du nicht weißt, daß du ein Buddha bist, und wenn du weißt, daß du ein Buddha bist. Im Grunde ist es gar nicht möglich, etwas anderes zu sein.Ein Buddha ist vollkommen erblüht, vollständig geöffnet. Sein Lotus, seine Blüte hat die Vollendung erreicht…Es ist sicher noch schöner, selbst vom Frühling erfüllt zu sein, als die Tautropfen zu sehen, die im Herbst auf die Lotusblätter fallen. Dabei ist das eine der schönsten Erfahrungen: zuzuschauen, wie im Herbst die Tautropfen auf den Lotusblättern in der Morgensonne wie echte Perlen glitzern. Aber es dauert natürlich nur einen Moment. Wenn die Sonne aufgeht, verdunsten die Tautropfen….Diese vorübergehende Schönheit kann man gewiß nicht mit dem ewigen Frühling deines Seins vergleichen. Du blickst zurück, so weit du kannst, und er ist schon immer da gewesen. Du blickst voraus, so weit du kannst, und staunst: Er ist dein eigenes Wesen! Wo immer du bist, ist er da, und die Blüten werden immer weiter auf dich herabfallen. Das ist der Frühling deiner Seele.
Osho No Mind: The Flowers of Eternity Chapter 5

Dienstag, 6. Juli 2010

flower of life

Harmonie

Hör auf dein herz, geh mit deinem Herzen, auch wenn alles auf dem Spiel steht.Ein Zustand vollkommener Einfachheit,der nicht weniger kostet als allesEinfach sein ist schwer, denn es kostet alles, was du hast, um einfach zu sein. Du mußt alles verlieren, um einfach zu sein. Deshalb sind die Menschen lieber kompliziert und haben vergessen, wie man einfach ist.Doch nur ein einfaches Herz geht mit Gott Hand in Hand. Nur ein einfaches Herz singt mit Gott in tiefer Harmonie. Um an diesen Punkt zu kommen, mußt du dein Herz finden, deinen eigenen Puls, deinen eigenen Herzschlag.
Osho Dang Dang Doko Dang Chapter 3