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Das "Tagebuch" wurde u.a. mit den Kartensets von www.osho.com durchlebt!

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Namasté

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

"Namasté" - Satsang mit Samarpan

In Indien, aber auch in einigen anderen Ländern Asiens, ist "Namasté" (das Gegeneinanderlegen der Handflächen) eine allgegenwärtige Grußgeste, die die Ehrerbietung für den Mitmenschen ausdrückt. "Ich ehre in dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir selbst ehre."
Bei uns haben die Männer früher ihren Hut angehoben, während sie das noch heute bekannte "Grüss Gott" aussprachen.










Sat bedeutet Wahrheit und Sangha bedeutet Gemeinschaft. Im Satsang sprechen wir über die grundlegende Wahrheit unseres Daseins. Wahrheit ist das, was unvergänglich und ewig ist. Alles andere kommt und geht und ist einem steten Wandel unterworfen - der Körper, die Glaubenssätze, die Gefühle, das gesamte Universum. Die Wahrheit aber ist unwandelbar. Sie ist das, was vor Beginn des Universums ist und das was nach dem Tod unseres Körpers immer noch ist. Unveränderlich und unbewegt.
Und DAS bist du und DAS bin ich.
Die Wahrheit ist die grundlegende Essenz in jedem Fels, jedem Grashalm, jedem Tier, jeder Mikrobe und in dir. Dies zu entdecken ist eine Freude jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Es erfordert keine Anstrengung, keine spirituellen Praktiken oder irgendeinen Glauben. Du musst nur für einen Moment all deine Konzepte, Ideen, Meinungen und Vorstellungen beiseite stellen. Dann enthüllt sich die Wahrheit ganz von selbst.
Samarpan

Dienstag, 12. Oktober 2010

Satsang mit Samarpan

  • Du hast gelernt, zum Leben ‚nein’ zu sagen.
    Jetzt geht es darum, das umzuwandeln:
    Fange an, ‚ja’ zu sagen. Das ist der Schlüssel:
    Je mehr du ‚ja’ sagst, desto reicher wird dein Leben -
    ohne Ende ...
  • Wünsche dir nicht, wie jemand Anderes zu sein.
    Die Wahrheit ist: Keiner ist besser als du.
  • Zuallererst schließe Frieden mit dem Menschsein.
    Das ist das Härteste.
    Alles andere ist einfach.
  • Manchmal hast du keine Ahnung.
    Ja und!? – Gott muss dich so akzeptieren,
    wie du bist; und das tut er!
    Total - ohne Bewertung,
    ohne Gedanken darüber, wie du sein solltest.
  • Du musst nichts rechtfertigen und nichts verstehen.
    Das sind nur mentale Übungen, damit du dich anders fühlst.
    Akzeptiere einfach, dass du dich fühlst, wie du dich fühlst.
  • Wenn du dem Verstand deine Aufmerksamkeit schenkst,
    wirst du verwirrt.
    Wenn du einfach hier bist - ganz so wie du bist -,
    dann gibt es keine Verwirrung.
  • Sei mit deinem Verstand total streng:
    Erlaube ihm nicht, Spirituelles zu erörtern.
    Der Verstand weiß nichts von Gott, nichts von Freiheit,
    nichts von Erleuchtung, nichts übers Hiersein –
    aber er wird nicht aufhören, Reden zu schwingen,
    als ob er wüsste.
  • Die Wahrheit ist Hier, im Moment.
    Du brauchst keinen Glauben.
    In dem Moment, wo du nicht verloren bist in einem Glaubenssystem,
    einem Traum oder einer Geschichte –
    in dem Moment, wo du einfach nur hier bist, weißt du.
  • Es gibt falsche Meister.
    Aber das ist nicht dein Problem.
    Denn für den Aufrichtigen
    ist selbst ein falscher Meister perfekt.
  • Tue einfach was du tust –
    mit so viel Bewusstheit wie möglich.
    Das ist alles.
    Mehr ist nicht nötig.
    Das Leben kümmert sich um die Details.

Montag, 11. Oktober 2010

Samarpan

Etwas zu begehren oder zu wünschen, was nicht hier ist, bedeutet Leiden. Unser ganzes Leben jagen wir Träumen hinterher und erreichen nur dann ein Ende unseres Suchens, wenn wir zum Frieden und zur Stille kommen.
So ist mein Leben jetzt; ein Leben in Frieden, ohne Wünsche, ohne Träume und Sehnsüchte, auch ohne spirituelle Ambitionen. Sie sind alle verschwunden. Was geblieben ist, ist einfach nur Hiersein. Danach habe ich mich gesehnt. Danach sehnt sich jeder von uns. Das ist die Erfüllung.
Samarpan

Sonntag, 10. Oktober 2010

Tao

Gemäß dem Weg des Taos existiert eigentlich nur ein einziges Phänomen: das Tao. Der ganze Rest, also Sie und ich, alle anderen und diese gesamte großartige Show, die Welt der zehntausend Dinge, ist nicht anderes als das Tao, das Formen auf die Tanzfläche des Lebens wirft.


Wenn Sie sich also verändern und das verbessern möchten, was hier draußen in der Welt der zehntausend Dinge für Sie abläuft, dann sollten Sie nicht an der Oberfläche kratzen, sondern sich gleich an die Quelle des Ganzen richten – das Tao. 


Um Ihren Zugangspunkt zum Tao zu finden, entspannen Sie nun Augen und Vorderhirn, atmen frei, langsam und bewusst und lassen die Entspannung von Ihren Augen und dem Vorderhirn aus langsam nach unten in Ihren Körper fließen, so dass der gesamte Körper weich und entspannt ist. Verlagern Sie Ihren Geist in das Mittelhirn – indem Sie sich vorstellen, dass Sie sich hinten an die Schädelrückwand anlehnen – und schauen Sie von diesem Punkt aus auf die Welt. Stellen Sie sich in Ihrer Brust zwei Schiebetüren vor, die diese öffnen, um Ihr wundervolles schlagendes Herz offen zu legen. Spüren Sie, wie Ihr Herz bedingungslos Liebe aussendet und empfängt. Lassen Sie Ihr gesamtes Gewicht in den unteren Bauchbereich und die Beine sinken. Seufzen Sie, lassen Sie die Welt und damit auch Ihre Gedanken los und werden Sie für einen Moment ganz ruhig und still.


Und in diesem Loslassen, diesem Sein im Moment, ist das Tao. 

(vom Barfußdoktor)

Samstag, 9. Oktober 2010

Freiheit

“Der Weise Nisargatta Maharaj wurde einmal gefragt, wie er Erleuchtung erlangt hätte. Er antwortete: ‘Mein Guru sagte mir, ich selbst sei der höchste Ursprung von allem, ich selbst sei das Göttliche. Darüber sann ich nach, bis ich wusste, dass es wahr ist, bis ich es wurde.’ Er fügte noch hinzu:’Ich hatte Glück, denn ich vertraute dem, was mir gesagt wurde.’
 Freiheit ist die Erkenntnis, das du dieser tiefe, tiefe Friede und dieses Unbekannte bist. Alles Übrige ist nur eine Erweiterung des Unbekannten. Der Körper ist nur eine Erweiterung des Unbekannten. Die Bäume draußen sind nur eine Erweiterung des Unbekannten in einer Form, in der Zeit. Denken und Gefühl sind auch nur zeitliche Erweiterungen des Unbekannten. Tatsächlich ist das gesamte Universum nur eine zeitliche Erweiterung dieses Unbekannten, dieses Berges der Stille.” (…) Dein wahres Selbst, deine wahre Natur zu sein, ist etwas anderes, als es durch das Denken zu erfahren. Erkenn, dass du das Mysterium bist und dass du dieses Mysterium nicht wirklich von außen betrachten kannst, weil du nur vom Mysterium her schauen kannst. Es ist ein sehr waches, lebendiges und liebendes Mysterium, und es schaut in diesem Augenblick aus deinen Augen. Es hört in diesem Augenblick mit deinen Ohren. (…) Das Mysterium bleibt dir immer erhalten – solange du nicht darauf versessen bist, Konzepten zu folgen. Eine solche Versessenheit verwehrt dir den Zugang zum Mysterium. Dann hast du quasi ein Juwel in deiner Tasche, kannst aber die Hand nicht in die Tasche stecken, um es herauszuholen. Wenn du im tiefsten Inneren weißt, dass du das Mysterium bist, das sich selbst erfährt, wird dir klar, dass das alles ist, was überhaupt je geschieht. Was immer du als Ich oder Du erlebst, als guten oder schlechten Tag, Schönheit oder Hässlichkeit, Mitgefühl oder Grausamkeit – alles ist und bleibt das Mysterium, das sich selbst erfährt und sich in Zeit und Form hinein erweitert. Nichts sonst geschieht.” Aus: “Tanzende Leere”, Adyashanti

Freitag, 8. Oktober 2010

Krieger (songtext fanta 4---immer wieder gut!)

 Der Krieger erwacht er wurde über Nacht zum Krieger gemacht
  macht sich bereit hat sich gedacht
  wir haben die längste Zeit Zeit mit warten verbracht
  Zeit mit Worten verbracht es uns bequem gemacht
  doch jetzt macht sich Zeitlosigkeit breit
  der Schläfer erwacht und ist bereit
  und befreit vom Raum lebt er in der Vision
  durchschreitet Deinen Traum in geheimer Mission
  und er kämpft um die anderen aus ihrem Traum zu wecken
  weil er weiß daß in ihnen viele kleine Krieger stecken
  und dennoch sagt er nicht komm mit mir
  er fragt nach Deinem Traum fragt warum bist Du hier
  er hat die Macht der Magie im Fluß der Zeit wird ihm klar
  er nimmt mit allen seinen Sinnen seine Zukunft war
  erweitert das jetzt durch sein Bewußtsein und erfüllt vom Augenblick
  geht er den nächsten Schritt und weiß jetzt gibt es kein zurück
  denn jetzt wacht er auf doch sein Traum geht weiter weil der Zauber wirkt
  er wacht auf und sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkt
  er wacht auf sein Traum geht noch weiter als der Zauber wirkt
  er wacht auf und weiß es

  er wacht auf aus dem Traum den das Kollektiv träumt
  hat mit seinen alten Vorstellungen endlich aufgeräumt
  ersetzt die Isolation und setzt an ihre Stelle
  die Vision das wir eins sind auf einer Welle
  denn das Leben ist ein Fluß der fließen muß lass ihn fließen
  und der Krieger sagt entschieden es wird Zeit Dich zu entschließen
  wer Du bist wohin Du gehst auf welcher Seite Du stehst
  es wird Zeit daß Du verstehst daß Du am Rad der Zeit drehst
  wir führen einen Fight die Meisten tragen ihn im Stillen aus
  nur das Ergebnis quillt aus ihnen raus

  und er kann es sehn als Krieger fühlt er es ist existent
  jetzt da er das Keheimnis kennt spürt er im
  Rhythmus den Zauber der Monotonie
  und Energie wie noch nie ersetzt die Theorie
  und ihm wird klar Harmonie bringt die Kraft
  sein Traum wird wahr er hat es geschafft
  jetzt wacht er auf doch sein Traum geht weiter weil der Zauber wirkt
  er wacht auf doch sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkt
  er wacht auf sein Traum geht noch weiter als der Zauber wirkt
  er wacht auf
  er wacht auf doch sein Traum geht weiter weil der Zauber wirkt
  er wacht auf doch sein Traum geht weiter weil sein Zauber wirkt
  er wacht auf sein Traum geht viel weiter als der Zauber wirkt
  er wacht auf und weiß es

  der Zauber der Musik gibt auch Dir die Kraft
  geh den nächsten Schritt dann hast Dus geschafft
  der Krieger zeigt Dir ein Stück freies Land einen Platz
  in Deinem Kopf den er fand und gibt Dir seine Hand
  die Du berührst und Du spürst ihr seid eins es geschieht
  ihr habt dieselbe Vision jetzt siehst Du was er sieht
  und ihr seht Krieger überall und alle sind Dir bekannt
  jedes Gesicht jede Geschichte ist mit Dir verwandt
  sie kämpfen für das Leben Krieger sind deswegen hier
  leben für den Traum und alle sind ein Teil von Dir und geben Dir
  ein Gefühl wie ein Schild Du hast es lange vermißt
  das so lange Du kämpfst Du nicht alleine bist
  tritt in den Kreis und mach wahr was Du weißt
  und die Erkenntnis bringt die Kraft mit der Du Dich befreist
  und dabei frei von Angst ganz gelöst
  erlöst was in Dir döst
  denn dann wachst Du auf und Dein Traum geht weiter weil Dein Zauber wirkt
  du wachst auf doch dein Traum geht weiter weil der Zauber wirkt
  du wachst auf doch geht Dein Traum weiter als der Zauber wirkt
  wachst du auf und weißt es
  du wachst auf und Dein Traum geht weiter weil der Zauber wirkt
  du wachst auf und Dein Traum geht weiter weil der Zauber wirkt
  du wachst auf doch geht Dein Traum weiter als der Zauber wirkt
  wachst Du auf und weißt es.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Tao Te Karl ---Karl Renz (Leseprobe Teil 7)

Der Berufene will nichts Eigenes

Sieben Arten, wie Selbst sich realisiert


Der Himmel ist ewig und die Erde dauernd.
Sie sind dauernd und ewig,
weil sie nicht sich selber leben.
Also auch der Berufene:
Weil er nichts Eigenes will,
darum wird sein Eigenes vollendet.

Jeden Morgen wirst du zuerst als ein Erfahrender wach. Dann findet
ein Erfahren statt; als Raum, als Geist. Und dann kommt das, was erfahren
wird, der Körper. Also erstens Vater, reines Bewusstsein, zweitens
Eva oder Heiliger Geist oder ‚Ich bin’ und drittens der Sohn, der Mensch
– „ich bin das“ (die Welt). Und abends beim Einschlafen fällt das Dritte
(die Person) als erstes weg, dann das ‚Ich bin’und schließlich das reine
Gewahrsein.
Das Persönliche und das Unpersönliche wechseln sich ständig ab,
und du kannst daran willentlich nichts ändern. Wenn du das erkennst,
wird beides leer, denn beides bringt kein dauerhaftes Glück. Dann verschwindet
beides und es bleibt nur Gewahrsein übrig: jenes erste Ich.
Doch auch dies ist ein Ich zuviel. Es setzt noch etwas voraus, was sich
jeder Definition und Erklärung entzieht. Und das allein ist unbedingtes
Sein. Vollkommenes Mysterium deiner selbst. Keine Art von Wahrnehmung.
Und doch bist du. Reine Existenz, die absolut keine Vorstellung
von dem hat, was sie ist oder nicht ist. Reines Potenzial.
Und aus diesem reinen Potenzial, aus diesem vierten Zustand, erwachst
du zu einem neuen Leben in den fünften, den des reinen Gewahrseins;
dann in den sechsten, den des reinen Bewusstseins; und dann in
den siebten, den des reinen Menschen. Und das ist das, was Jesus war:absoluter Vater, absoluter Geist, absoluter Sohn oder Mensch. Sieben
Arten und Weisen, wie Selbst sich realisiert.
Wenn deine Natur absolut das ist, was das ist, dann geht’s möglicherweise
bomm, bomm, bomm. Ohne Unterbrechung. Dann bist du das und
das und das. Und das ist das Nächste, zu dem du kommen kannst – diese
vollkommene Aussage ‚Ich bin – das – Ich bin’.
Aber selbst das ist noch eine Aussage zuviel.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Tao Te Karl ---Karl Renz (Leseprobe Teil 6)

Der Geist des Tals stirbt nicht

Ebenen des Bewusstseins


Der Geist des Tals stirbt nicht
das heißt das dunkle Weib.
Das Tor des dunklen Weibs,
das heißt die Wurzel von Himmel und Erde.
Ununterbrochen wie beharrend
wirkt es ohne Mühe.
 
 
 
Die Verwirklichung der Wirklichkeit fängt vor irgendeiner Person an.
Die Person ist das letzte Stadium in den Bewusstseinsebenen, gleichsam
die unterste Stufe. Am Anfang gibt es den Vater: das Gewahrsein dessen,
was Adam ist. ‚Adam’ heißt im Hebräischen die Urseele. Damit
fängt alles an. Der erste Lichtkörper. Die erste Erfahrung von Sein als
Licht.
Die zweite Erfahrung ist dann Eva, oder das Leben, das, was Bewusstsein
ist. Das ‚Ich bin’. Und das ist alles noch unpersönlich. Es gibt aber
schon das männliche und das weibliche Prinzip: das so genannte Gewahrseins-
und das Bewusstseinsprinzip.
Da ist also Bewusstsein als reinste Seinsform; als reines Bewusstsein.
Dann als Geistbewusstsein, als ‚Ich-bin-Bewusstsein’. Aus diesen
beiden entsteht dann das dritte: das, was der Körper ist; das, was das
‚Ich’ ist. Da fängt das Ego an: das identifizierte Bewusstsein als Person.
Sie entsteht aus der Selbstbefruchtung, aus der Selbstdurchdringung
von reinem Sein und Bewusstsein. Und all das ereignet sich spontan.
Und mühelos.
Aber damit fängt nichts an, und das ist der grundlegende Punkt.
Weder vor noch mit dem ersten Wachwerden fängt irgendetwas an. Weil
das, was Sein an sich ist, vor dem Wachwerden das ist, was Sein ist.
Und wenn beim ersten Wachwerden keiner wach wird, also keiner geboren
wird, dann wird auch beim Bewusstsein, beim geistigen Erfahren,
keiner geboren. Und das, was aus dieser Verbindung von Gewahrsein
und Bewusstsein entsteht, wird auch nicht geboren.
In diesem so genannten Schöpfungsprozess wird nichts geschöpft,
da entsteht nichts, es wird nichts geboren – und das ist das Wesentliche.