...aus rechtlichen Gründen!

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Das "Tagebuch" wurde u.a. mit den Kartensets von www.osho.com durchlebt!

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Namasté

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Samstag, 29. Mai 2010

Liebe im HerZen

Die Meditation für den Tag: Hingabe

Hingabe ist eine Form des Verschmelzens mit der Existenz. Sie ist keine Pilgerreise. Hingabe bedeutet, dass du alle Grenzen verlierst, die dich von der Existenz trennen. Sie ist eine Liebesaffäre. Liebe ist das Verschmelzen mit einer Person, die tiefe Intimität zweier Herzen, so tief, dass sie im selben harmonischen Rhythmus zu tanzen beginnen. Obwohl es zwei Herzen sind, ist es eine Harmonie, eine Musik, ein Tanz.

Was Liebe zwischen zwei einzelnen Personen ist, das ist Hingabe zwischen einer Person und der gesamten Existenz. Sie tanzt mit den Wellen des Meeres; sie tanzt mit den Bäumen, die in der Sonne tanzen; sie tanzt mit den Sternen. Ihr Herz antwortet auf den Duft der Blumen, auf das Singen der Vögel, auf die Stille der Nacht.

Hingabe ist der Tod der Persönlichkeit. Du lässt ganz von selbst los, was in dir sterblich ist; nur das Unsterbliche bleibt, das Ewige bleibt, das was niemals stirbt. Und natürlich kann das, was nicht stirbt, auch nicht von der Existenz getrennt sein – denn sie stirbt niemals, geht immer weiter, kennt keinen Anfang und kein Ende. Hingabe ist die höchste Form der Liebe.

Die Liebe

Drei Dinge sollten wir beachten: Liebe auf der untersten Ebene ist Sex; er ist körperlich. Und auf der höchsten Stufe ist Liebe Mitgefühl. Sex ist unterhalb von Liebe, Mitgefühl steht über der Liebe. Die Liebe ist genau in der Mitte.Nur wenige Menschen wissen, was Liebe ist. Neunundneunzig Prozent der Menschen meinen leider, Sex sei Liebe. Das ist nicht richtig. Sexualität hat etwas Tierisches. Sie kann sich natürlich zu Liebe entwickeln, aber sie ist nicht wirklich Liebe – nur ein Potential…Wenn du wach und bewusst – meditativ – wirst, kann sich Sex in Liebe verwandeln. Und wenn du ganz und gar meditativ wirst, dann kann sich Liebe in Mitgefühl verwandeln. Sex ist der Samen, Liebe ist die Blume, Mitgefühl ist der Duft.Buddha hat Mitgefühl als "Liebe plus Meditation" definiert. Wenn deine Liebe nicht mehr bloßes Verlangen nach dem anderen ist, wenn deine Liebe nicht nur ein Bedürfnis ist, wenn deine Liebe ein Teilen ist, wenn deine Liebe nicht die eines Bettlers sondern die eines Königs ist, wenn sie nichts zurückhaben will, sondern bereit ist, nur zu geben –aus reiner Freude am Geben – dann füge Meditation hinzu, und der reine Duft strömt hervor. Das ist Mitgefühl – die höchste Stufe der Liebe
Osho Zen, Zest, Zip, Zap and Zing Chapter 3

Was wir Liebe nennen, ist in Wahrheit das ganze Spektrum unserer Beziehungen, das von der Erde bis zum Himmel reicht. Auf der irdischen Ebene ist Liebe sexuelle Anziehung. Die meisten Menschen bleiben dort stecken, da unsere Sexualität durch gesellschaftliche Prägung mit allen möglichen Erwartungen und Verdrängungen belastet ist. Das größte Problem der sexuellen Liebe besteht darin, dass sie nicht von Dauer ist. Wenn wir das akzeptieren, können wir sie genießen, wie sie ist; ja sagen, wenn sie kommt, und uns verabschieden, wenn es vorbei ist. Wenn wir reifer werden, können wir eine Liebe erleben, die über Sexualität hinausgeht und die Einzigartigkeit des anderen achtet. Wir verstehen, daß unser Partner oft wie ein Spiegel ist, der ungeahnte Aspekte unseres tieferen Selbst reflektiert und uns hilft, ganz zu werden. Diese Liebe basiert auf Freiheit, nicht auf Erwartungen oder Bedürfnissen. Sie läßt uns Flügel wachsen und bringt uns schließlich zur universalen Liebe, die weiß, daß alles Eins ist.

Freitag, 28. Mai 2010

Loslassen

In der Existenz gibt es keinen, der überlegen ist, und keinen, der unterlegen ist. Der Grashalm und der größte Stern sind vollkommen gleich…Aber der Mensch will anderen überlegen sein, er will die Natur erobern, und deshalb muß er ständig kämpfen. Alle Komplikationen entstehen aus diesem Kampf. Ein unschuldiger Mensch ist einer, der sich weigert zu kämpfen, der sich nicht mehr dafür interessiert, überlegen zu sein, der sich nicht mehr dafür interessiert, eine Leistung zu erbringen, zu beweisen daß er jemand Besonderes ist; der wie eine Rose oder wie ein Tautropfen auf dem Lotusblatt geworden ist; der ein Teil dieser Unendlichkeit geworden ist; der verschmolzen, vereint, eins geworden ist mit dem Ozean und nur noch eine Welle darin ist; der keine Ahnung mehr vom "Ich" hat. Wenn das "Ich" verschwindet, ist Unschuld da.
Osho The White Lotus Chapter 6

Donnerstag, 27. Mai 2010

Das Nicht-tun der Blickfixierung


"Es mag sein, daß du mich jetzt nicht verstehst, weil du gewohnt bist, so zu denken wie du schaust
 und so zu schauen wie du denkst."  Don Juan

HIER !eine gute Erklärung, wenn Dir die "Magic Eye"-Bilder nicht geläufig sind!

Don Juan sagt zu Carlos Castaneda:

  • Du nimmst dich zu ernst. Du bist in deinen Augen zu verdammt wichtig. Das muss sich ändern. Du bist so gottverflucht wichtig, dass du glaubst, das Recht zu haben, an allem Anstoß zu nehmen. Du  bist so verdammt wichtig, dass du es dir leisten kannst, abzuhauen , wenn nicht alles so läuft, wie du willst.
  • Du beklagst dich, du hast dich dein Leben lang beklagt, weil du nicht die Verantwortung für deine Entscheidungen übernimmst.
    Es kommt nicht auf die Art der Entscheidung an, nichts ist ernster oder weniger ernst als das übrige. In einer Welt , wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine kleinen oder großen Entscheidungen.
  • Wir haben nur zwei Alternativen; entweder halten wir alles für gesichert und real, oder wir tun es nicht. Wenn wir das erstere tun, dann enden wir in tödlicher Langeweile an uns selbst und der Welt. Wenn wir das letztere tun und unsere persönliche Geschichte auslöschen, dann schaffen wir einen Nebel um uns her, einen sehr erregenden und geheimnisvollen Zustand, bei dem niemand weiß, wo der Hase hervorspringen wird.
  • Es gibt keine Krankheiten, es gibt nur ein  Sich-gehenlassen.
  • Was du tun musst, wenn du ungeduldig bist, ist dies: Wende dich nach links und frage deinen Tod um Rat. Ungeheuer viel Belangloses fällt von dir ab, wenn dir dein Tod ein Zeichen gibt, wenn du einen Blick auf ihn werfen kannst, oder, wenn du einfach das Gefühl hast,  dass dein Begleiter da ist und dich beobachtet.
  • Unerreichbar sein bedeutet, dass man die Welt um einen her nur wohldosiert berührt. Man isst nicht fünf Wachteln, man isst nur eine. Man zerstört nicht die Pflanzen, um eine Barbecuegrube zu machen. Man setzt sich nicht der Kraft des Windes aus, wenn es nicht unumgänglich ist. Man benutzt und presst Menschen nicht aus, bis sie zu einem nichts schrumpfen, besonders nicht Menschen, die man liebt.
  • Um ein Jäger zu sein, musst du die Routine deines Lebens unterbrechen. Du hast die Gewohnheiten der Tiere in der Wüste beobachtet. Sie fressen und trinken an bestimmten Plätzen, sie bauen an bestimmten Plätzen ihr Nest, sie hinterlassen auf bestimmte Art ihre Spuren. Tatsächlich kann ein guter Jäger alles, was sie tun vorhersehen oder rekonstruieren.
    wie ich dir schon sagte, verhältst du dich meiner Meinung nach wie deine Beute. Wir alle verhalten uns wie die Beute, der wir nachstellen. Das macht uns natürlich auch zur Beute für jemand oder etwas anderes. Nun muss ein Jäger, der dies weiß, sich bemühen, nicht mehr Beute zu sein.
  • Mach dich für die Kraft erreichbar; befass dich mit deinen Träumen. Du nennst sie Träume, weil du keine Kraft besitzt. Ein Krieger, der Kraft sucht, nennt sie nicht Träume, er nennt sie Wirklichkeit. Das TRÄUMEN ist für einen Krieger wirklich, denn er kann darin gezielt handeln, er kann das eine wählen und das andere verwerfen, er kann aus einer Vielzahl von dingen diejenigen auswählen, die zu Kraft führen, er kann sie manipulieren und benutzen, während er in einem normalen Traum nicht gezielt handeln kann.
  • TUN ist das, was den Stein zu einem Stein und den Busch zu einem Busch macht. TUN ist das, was dich zu dir selbst und mich zu mir selbst macht.
    Nimm diesen Stein zum Beispiel. Ihn anschauen ist TUN. Ihn sehen ist NICHT-TUN. Dieser Stein ist ein Stein durch all das, was du in Bezug auf ihn zu tun weißt. Die Welt ist die Welt, weil du weißt, welches TUN erforderlich ist, sie dazu zu machen. Würdest du sie nicht durch TUN zu dem machen, was sie ist, dann wäre die Welt anders.
  • Ich will dir sagen, worüber wir mit uns sprechen. Wir sprechen über unsere Welt. Tatsächlich halten wir unsere Welt mit unserem inneren Gespräch aufrecht. Die Welt ist so und so, bloß weil wir uns sagen, dass sie so und so ist. Wann immer wir aufhören, mit uns zu sprechen, ist die Welt stets so, wie sie sein sollte."
die Zitate sind entnommen aus


(ein gutes Einstiegsbuch!)

Mittwoch, 26. Mai 2010

Der Rebell

Die Leute haben Angst, große Angst vor denen, die sich selbst erkannt haben. Denn sie besitzen eine gewisse Kraft, eine Ausstrahlung, eine magnetische Anziehungskraft, ein Charisma, das lebendige, junge Leute aus dem Gefängnis der Tradition herausholen kann …Einen Erleuchteten kann man nicht zum Sklaven machen – das ist die Schwierigkeit. Und man kann ihn nicht einsperren…Jeder geniale Mensch, der etwas von sich selbst erfahren hat, ist nicht so leicht zu nehmen; er wird zwangsläufig Aufsehen erregen. Die Massen wollen nicht aufgerüttelt werden, selbst wenn sie unglücklich sind. Sie sind unglücklich, doch sie sind an ihr Unglück gewöhnt. Und jeder, der nicht unglücklich ist, ist für sie ein Fremder.Ein Erleuchteter ist am fremdesten in dieser Welt. Er scheint nirgendwohin zu gehören. Keine Organisation schränkt ihn ein, keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft, kein Land.
Osho The Zen Manifesto: Freedom from Oneself Chapter 9


Kraft und Autorität – ein Meister seines eigenen Schicksals. Auf der Schulter trägt er das Emblem der Sonne; die Fackel in der Hand steht für das Licht seiner eigenen Wahrheit, die er sich hart erkämpft hat. Ob reich oder arm – der Rebell ist ein Kaiser, denn er hat die Ketten der gesellschaftlichen Prägungen und Meinungen gesprengt. Er formt sich selbst, wobei er alle Regenbogenfarben zulaßt und aus den dunklen, formlosen Ursprüngen seiner unbewußten Vergangenheit ausbricht. Nun wachsen ihm Flügel, um zum Himmel zu aufzusteigen. Sein Wesen ist rebellisch, nicht weil er gegen irgend jemanden oder irgend etwas kämpft, sondern weil er seine wahre Natur erkannt hat und entschlossen ist, danach zu leben. Sein Tier ist der Adler, der Bote zwischen Himmel und Erde. Der Rebell fordert uns auf, Mut zu zeigen, die Verantwortung für uns, so wie wir sind, zu übernehmen und unsere Wahrheit zu leben.

Dienstag, 25. Mai 2010

...und immer wieder Stille!


Die stille und spiegelgleiche Empfänglichkeit einer sternklaren Vollmondnacht zeigt sich in der Reflektion auf dem dunstigen See. Das Gesicht am Himmel ist die Göttin der Nacht in tiefer Meditation; sie bringt Tiefe, Frieden und Verstehen.Es ist jetzt eine sehr kostbare Zeit für dich. Es fällt dir leicht, nach innen zu gehen, in deine innere Stille so tief einzutauchen, daß sie der Stille des Universums begegnet. Es gibt nichts zu tun, kein Ziel zu erreichen, und deine innere Stille kann alles durchdringen, was du tust. Das mag manche Leute beunruhigen, da sie an den Lärm und die Aktivitäten der Welt gewöhnt sind. Mach dir nichts daraus; suche dir die Leute aus, die mit deiner Ruhe schwingen oder genieße dein Alleinsein. Es ist Zeit, zu dir selbst heimzukehren. Das Verständnis und die Einsichten, die du in diesen Momenten bekommst, werden sich später manifestieren, wenn du wieder mehr nach außen gehst.