...aus rechtlichen Gründen!

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Das "Tagebuch" wurde u.a. mit den Kartensets von www.osho.com durchlebt!

namasté ---> mach Dir doch zur Entspannung den PLAYER an!

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Namasté

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Mittwoch, 16. Juni 2010

Wiedergeburt

Im Zen kommst du von nirgendwo und gehst nirgendwohin. Du bist einfach jetzt hier, du kommst nicht und gehst nicht. Alles zieht an dir vorüber und spiegelt sich in deinem Bewußtsein. Du bist jedoch nicht damit identifiziert.Wenn ein Löwe vor dem Spiegel brüllt, meinst du etwa, der Spiegel brüllt? Oder wenn der Löwe fort ist und ein tanzendes Kind kommt, vergißt der Spiegel den Löwen und tanzt mit dem Kind? Meinst du, der Spiegel tanzt mit dem Kind? Der Spiegel tut nichts; er spiegelt nur.Dein Bewußtsein ist nur ein Spiegel.Du kommst nicht, und du gehst nicht.Die Dinge kommen und gehen.Du wirst jung, du wirst alt;du bist lebendig, du bist tot.Alle diese Zustände sind nichts weiter als Spiegelbilder im ewigen Teich des Bewußtseins.
Osho Osho Live Zen, Volume, 2 Chapter 16

Dienstag, 15. Juni 2010

FractalFlower

Meditation für den Tag: Akzeptiere dich selbst

Du kannst dich selbst nicht verbessern. Und erinnere dich, ich sage nicht, dass keine Verbesserung geschieht -- doch du kannst dich nicht selbst verbessern. Wenn du damit aufhörst, dich selbst zu verbessern, verbessert dich das Leben. Mit dieser Entspannung, mit diesem Akzeptieren beginnt dich das Leben zu liebkosen, das Leben beginnt durch dich zu fliessen. Niemand anders war jemals so wie du und niemand anders wird jemals so sein wie du; du bist einfach einzigartig, unvergleichlich.

Akzeptiere das, liebe das, feiere das -- und genau durch dieses Feiern wirst du beginnen, die Einzigartigkeit der anderen zu sehen, dien unvergleichliche Schönheit der anderen.

Liebe ist nur dann möglich, wenn ein tiefes Akzeptieren deiner selbst, der anderen und der Welt da ist. Akzeptieren erschafft das Klima in dem Liebe wächst, den fruchtbaren Boden, in dem Liebe erblüht.
 
 
Das Stiefmütterchen im Garten des Königs
 
 
Ein König ging in seinen Garten und fand dort verwelkte und sterbende Bäume, Sträucher und Blumen. Die Eiche sagte, sie stürbe, weil sie nicht so groß sein könne wie die Tanne. Als der König sich der Tanne zuwandte, ließ diese die Zweige hängen, weil sie keine Trauben tragen konnte wie der Weinstock. Und der Weinstock lag im Sterben, weil er nicht blühen konnte wie die Rose. Endlich entdeckte der König das wilde Stiefmütterchen, das blühend und frisch war wie eh und je. Auf seine Frage erhielt er folgende Antwort:

„Für mich war klar, dass du ein Stiefmütterchen haben wolltest, als du mich pflanztest. Hättest du eine Eiche, einen Weinstock oder eine Rose gewollt, hättest du sie gepflanzt. Deshalb dachte ich: Da du mich hier eingepflanzt hast, sollte ich mein Bestes geben um deinem Wunsch zu entsprechen. Und da ich ohnehin nichts anderes sein kann als ich bin, versuche ich, dies nach besten Kräften zu sein.“

Du bist hier, weil die Existenz dich so braucht, wie du bist. Sonst wäre jemand anderes hier, sonst hätte dir die Existenz nicht geholfen hier zu sein, sie hätte dich nicht erschaffen. Du erfüllst eine sehr wesentliche Funktion; etwas sehr Bedeutungsvolles, und zwar so, wie du bist.

Hätte Gott einen Buddha gewollt, dann hätte er so viele Buddhas produzieren können, wie er wollte. Er erschuf nur einen Buddha, das war genug. Seither hat er keinen zweiten Buddha und auch keinen zweiten Christus erschaffen. Stattdessen hat er dich erschaffen. Bedenke, wie sehr dich das Universum damit würdigt!

Du bist auserwählt – nicht Buddha, nicht Christus, nicht Krishna. Du wirst im Moment mehr gebraucht; das ist der Grund. Sie haben ihre Arbeit schon getan; sie haben die Existenz mit ihrem Duft beschenkt; nun bist du hier, um deinen Duft beizutragen.

Aber Moralisten, Puritaner und Priester haben seit jeher mit ihren Lehren den Menschen den Kopf verdreht. Der Rose schreiben sie vor: „Werde wie ein Lotos.“. Und dem Lotos werfen sie vor: „Was tust du da? Du musst etwas anderes werden“ Sie machen den ganzen Garten verrückt. Alle sterben deshalb allmählich ab, denn niemand kann jemand anderes sein – es ist ausgeschlossen

Genau das ist mit der Menschheit geschehen. Alle geben vor, etwas anderes zu sein. Das Echte ist verloren gegangen, die Wahrheit ist verloren gegangen. Jeder versucht zu zeigen, dass er anders ist. Schau dich selbst an: Du gibst vor, jemand anderes zu sein. Dabei kannst du nur du selbst sein. Es ist nicht möglich und ist auch nie möglich gewesen, dass du ein anderer wirst. Du bist und bleibst du selbst. Du kannst es genießen und voll aufblühen, oder du kannst es verurteilen und welkst dahin.(osho)
 

Führung

Du mußt nach Führung Ausschau halten, weil du nicht weißt, daß dein innerer Führer in dir verborgen ist. Du mußt deinen inneren Führer finden, und damit meine ich den beobachtenden Zeugen. Ich nenne ihn dein Dharma, deinen inneren Buddha. Du mußt diesen Buddha aufwecken, dann wird dich das Leben mit reichem Segen überschütten. Dein Leben wird so viel Gutes und Göttliches ausstrahlen – mehr als du dir es je vorstellen kannst.Es ist beinahe wie Licht. Dein Zimmer ist dunkel, und du machst es hell. Selbst eine kleine Kerze reicht aus, und die ganze Dunkelheit verschwindet. Sobald du eine Kerze hast, weißt du, wo die Tür ist. Du mußt nicht überlegen: "Wo ist die Tür?" Nur Blinde denken darüber nach, wo die Tür ist. Wer Augen hat, denkt bei Licht nicht nach. Hast du jemals gedacht: "Wo ist die Tür?" Du stehst einfach auf und gehst hinaus. Du verschwendest keinen Gedanken an die Tür. Du tastest nicht nach der Tür und rennst nicht mit dem Kopf gegen die Wand. Du siehst einfach und denkst keinen Moment nach. Du gehst einfach hinaus.
Osho God is Dead: Now Zen is the Only Living Truth Chapter 7

Montag, 14. Juni 2010

In and out

Freundlichkeit

Meditiere zuerst; sei glücklich. Dann kommt viel Liebe ganz von selbst. Dann ist es schön, mit anderen zusammen zu sein, und allein zu sein, ist auch schön. Dann ist es auch einfach. Du bist nicht von anderen abhängig und machst andere nicht von dir abhängig. Dann ist es immer Freundschaft, Freundlichkeit. Es wird nie zur Beziehung, es ist immer ein Bezug im Moment.Du hast einen Bezug zu jemandem, heiratest ihn aber nicht gleich. Ehen werden aus Angst geschlossen; Bezugnehmen geschieht aus Liebe.Ihr bezieht euch aufeinander; solange alles wunderbar geht, teilt ihr miteinander. Und wenn ihr seht, daß ein Moment des Abschieds kommt, weil sich eure Wege trennen, dann verabschiedet euch und seid dankbar für alles, was der andere für euch gewesen ist, für alle Freude und alles Vergnügen und alle schönen Momente, die ihr miteinander geteilt habt. Und dann geht ihr ohne Kummer, ohne Schmerz einfach auseinander.
Osho The White Lotus Chapter 10

Die Äste von zwei Bäumen sind miteinander verschlungen, und die herabfallenden Blütenblätter kommen in ihren schönen Farben auf dem Boden zusammen. Es ist, als hätten sich Himmel und Erde in Liebe vereint. Dennoch steht jeder für sich, hat mit den Wurzeln seine eigene Verbindung zur Erde. Sie symbolisieren das Wesen wahrer und reifer Freunde, die ungezwungen und natürlich miteinander umgehen. Ihre Verbindung ist nicht fordernd; sie brauchen einander nicht und wollen den anderen nicht ändern.Jetzt bist du für freundliche Beziehungen dieser Art bereit. Vielleicht wirst du in nächster Zeit feststellen, daß du an dramatischen und romantischen Beziehungen, wie sie andere Leute oft haben, nicht mehr interessiert bist. Das ist kein Verlust. Es ist die Geburt einer höheren, liebevolleren Umgangsart, die aus reicher Erfahrung kommt. Die Geburt wahrer bedingungsloser Liebe, ohne Erwartungen oder Forderungen.

Sonntag, 13. Juni 2010

Vertrauen

Wissen loslassen; nur dann kannst du deinen Verstand beiseite lassen. Und mit dem Vertrauen öffnet sich etwas Gewaltiges. Dann ist das Leben nicht mehr gewöhnlich, es ist von Gott erfüllt, überfließend. Wenn das Herz unschuldig ist und die Mauern verschwinden, hast du die Brücke zur Unendlichkeit gefunden. Und du wirst nicht getäuscht; es gibt nichts, was dir weggenommen werden kann. Was man dir wegnehmen kann,. brauchst du nicht festhalten. Und was man dir nicht wegnehmen kann – warum solltest du darum Angst haben? Es kann nicht weggenommen werden – unmöglich. Deinen wahren Schatz kannst du nicht verlieren.
Osho The Sun Rises in the Evening Chapter 9

Samstag, 12. Juni 2010