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Namasté

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Mittwoch, 18. August 2010

*14 Jahre mit dem Dai Komio - Reiki als "Nicht-tun" oder Tensegrity im Liegen*

»Der Hauptzweck von Reiki ist nicht nur das Heilen von Krankheiten, sondern die Verstärkung vorhandener natürlicher Talente, das Gleichgewicht des Geistes, die Gesundheit des Körpers und damit das Erlangen von Glück. “ Dr. Usui«
 
 
Dazu Hinweise aus dem Yoga: Asanas im Liegen

Totenstellung
„Shavasana“











Bedeutung: (schaw-ahs-anna) shava = Leichnam
körperliche Wirkung:
  • Entspannt den ganzen Körper.
  • Erleichtert die Atmung.
energetische Wirkung:
  • Harmonisieren den Energiefluss nach den Asanas.
  • Der erste Schritt zur Meditation.
geistige Wirkung:
  • Durch den Rückzug aller Sinne werden Körper und Geist eins.
  • Beruhigen die Gedanken.
Vorsicht bei:
  • Bei Atembeschwerden, Angstzuständen und auch bei Schwangerschaft sollten Kopf und Brust auf ein Polster gelegt werden.
  • Bei Rückenproblemen die Beine erhöht legen.
  • Wird nicht zwischen den anderen Asanas geübt.

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Asanas im Liegen

Liegender Held
„Supta-Virasana“












Bedeutung: (supta-wier-ahs-anna) supta = liegend; vira = Mann, Held
Körperliche Wirkung:
  • Dehnt den Bauch.
  • Dehnt die Vorderseiten der Oberschenkel.
  • Dehnt Hüftbeuger (Psoas), Knie und Fußgelenke.
  • Kräftigt müde Beine.
  • Hilft bei Menstruationsbeschwerden.
energetische Wirkung:
  • Stimuliert das Wurzel Chakra (Muladhara).
  • Harmonisiert den Energiefluss im Körper.
geistige Wirkung:
  • Erfrischt und beruhigt den Geist.
Vorsicht bei:
  • Knieproblemen.
  • Fußgelenkproblemen.
  • Bei Atembeschwerden, Angstzuständen und auch bei Schwangerschaft sollten Kopf und Brust auf ein Polster gelegt werden.

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Asanas im Liegen

Fisch
„Matsyasana“


















Bedeutung: (mat-sie-ahs-anna) matsya = Fisch.
Diese Übung sieht nicht aus wie ein Fisch; es wird behauptet, wenn man die Pose im Wasser macht, gleitet man wie ein Fisch.
körperliche Wirkung:
  • Reguliert die Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenfunktion.
  • Hilft bei Verspannungen im Lenden- und Nackenwirbelbereich.
  • Stärkt die obere Rückenmuskulatur.
  • Wirkt dem Rundrücken entgegen.
  • Fördert emotionale Entspannung.
  • Mehr Flexibilität in Hals-, Brust- und Lendenwirbelbereich.
  • Massiert den Schulter- und Nackenbereich.
  • Korrigiert Fehlhaltungen im Schulterbereich.
  • Verhilft durch erhöhte Lungenkapazität zur Besserung bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen.
  • Fördert die Aktivität der Hirnanhangs- und Zirbeldrüse.
  • Gedehnte Muskulatur: Brustmuskeln (Pectoralis), Halsmuskeln.
  • Gestärkte Muskulatur: Kapuzenmuskel (Trapezius), Rückenstrecker (Longissimus), Breite Rückenmuskeln (Latissimus) und Armbeuger (Bizeps).
energetische Wirkung:
  • Öffnet Kehlkopf Chakra (Vishuddha) und Herz Chakra (Anahata) .
  • Hilft emotionale Verstimmungen auszugleichen.
  • Aktiviert die gesamten Energiebahnen.
geistige Wirkung:
  • Ausgleich wirkend bei Stress und Unruhezuständen.
  • Fördert Offenheit, Glücksgefühl und Freude.
Vorsicht bei:
  • Schulterverletzung.
  • Armverletzungen.
 

Samarpan



Etwas zu begehren oder zu wünschen, was nicht hier ist, bedeutet Leiden. Unser ganzes Leben jagen wir Träumen hinterher und erreichen nur dann ein Ende unseres Suchens, wenn wir zum Frieden und zur Stille kommen.
So ist mein Leben jetzt; ein Leben in Frieden, ohne Wünsche, ohne Träume und Sehnsüchte, auch ohne spirituelle Ambitionen. Sie sind alle verschwunden. Was geblieben ist, ist einfach nur Hiersein. Danach habe ich mich gesehnt. Danach sehnt sich jeder von uns. Das ist die Erfüllung.

Dienstag, 17. August 2010

Bewußtsein und objektive Welt

Die Ursache des Leids entsteht durch die Wahrnehmung von Objekten. Wenn sie nicht da sind, gibt es auch keine damit verbundenen Gedanken, und Leid ist nicht möglich.
Wie bringt man Objekte zum Verschwinden? Es kommt darauf an, sie als Projektionen des Geistes zu erkennen. Sie haben aus sich selbst heraus keine Substanz.
Prüfen Sie diese Behauptung nach, und finden Sie selbst heraus, ob sie wahr ist. Das Ergebnis wird die Erkenntnis sein, daß die objektive Welt im subjektiven Bewußtsein entsteht. Das Selbst ist somit die einzige Wirklichkeit, die die Welt durchdringt und umschließt. Da es dort keine Dualität gibt, können auch keine Gedanken aufsteigen, um den Frieden zu stören. Das ist die Verwirklichung des Selbst. Das Selbst ist ewig, und somit auch seine Verwirklichung.
'Spirituelle Übung' besteht darin, sich in das Selbst zurückzuziehen, sobald man durch Gedanken gestört wird.
Nach Aussagen von Ramana Maharshi

Was ist Aufmerksamkeit?

Man kann Aufmerksamkeit mit einem Scheinwerferlicht vergleichen, das hierhin und dorthin, auf Punkte oder in die Breite zielt. Dieses Licht ist ein Aspekt der Bewußtheit.
Aufmerksamkeit ist ein wesentlicher Faktor der Präsenz bzw. Selbstgewahrsamkeit. Die entscheidende Eigenschaft der Aufmerksamkeit aber ist ihre Ausrichtung. Bei der Identifizierung fließt die Aufmerksamkeit völlig in das betrachtete Objekt, während sie im Zustand der Präsenz oder Selbsterinnerung, zumindest zum Teil, bei der Quelle bleibt.

Montag, 16. August 2010

Isolation

Wir sind unglücklich, weil wir zu sehr im Selbst sind. Was heißt das, wenn ich sage, wir sind zu sehr im Selbst? Und was passiert eigentlich, wenn wir zu sehr im Selbst sind? Du kannst entweder in der Existenz sein oder im Selbst – beides gleichzeitig ist nicht möglich. Im Selbst sein heißt, getrennt, abgespalten sein. Im Selbst sein heißt, eine Insel werden. Im Selbst sein heißt, eine Grenze um dich herum zu ziehen. Im Selbst sein heißt, einen Unterschied zu machen zwischen "das bin ich" und "das bin ich nicht". Die Definition, die Grenze zwischen "ich" und "nicht ich" ist das Selbst. Das Selbst isoliert. Und es friert dich ein – du bist nicht mehr im Fluß. Wenn du im Fluß bist, dann kann das Selbst nicht existieren. Deshalb sind die Menschen beinahe zu Eiswürfeln geworden. Sie haben keine Wärme, sie haben keine Liebe. Liebe ist Wärme, und sie haben Angst vor der Liebe. Wenn sie warm werden, fangen sie an zu schmelzen; die Grenzen verschwinden. In der Liebe verschwinden die Grenzen; in der Freude verschwinden sie ebenfalls, denn Freude ist nicht kalt.
Osho Zen: The Path of Paradox, Volume 1 Chapter 5

Sonntag, 15. August 2010

Erlebnis

Schau dich um, schau einem Kind in die Augen, schau deinem oder deiner Geliebten in die Augen, deiner Mutter, deinem Freund – oder berühre einfach einen Baum.Hast du schon einmal einen Baum umarmt? Umarme einen Baum, und eines Tages wirst du merken, daß nicht nur du den Baum umarmt hast, sondern der Baum auch antwortet; der Baum umarmt dich auch. Dann bist du zum ersten Mal in der Lage zu erkennen, daß der Baum nicht nur eine Form ist, nicht nur eine bestimmte Pflanzenart, von der die Botaniker reden. Er ist ein unbekannter Gott – so grün in deinem Garten, so voller Blüten; er ist dir so nahe und winkt dir zu, ruft dich immer wieder aufs Neue
Osho Dang Dang Doko Dang Chapter 2



Samstag, 14. August 2010

Kampf

Einen Augenblick war es da, im nächsten Moment ist es fort. Einen Augenblick sind wir hier, im nächsten Moment sind wir weg.Und um diesen einfachen Augenblick machen wir so viel Wirbel – so viel Gewalt, Ehrgeiz, Kampf, Konflikte, Wut und Haß!Und das alles für diesen winzigen Moment! Wir warten auf den Zug im Wartesaal eines Bahnhofs und machen so viel Wirbel: streiten und verletzen uns gegenseitig, versuchen, andere zu besitzen, zu bevormunden, zu beherrschen – lauter Politik. Und dann kommt der Zug, und du bist für immer fort
Osho Take it Easy, Volume 1 Chapter 13

Freitag, 13. August 2010

Meditation für den Tag: Die Vergangenheit loslassen

Fasse Mut – deine Reise hat bereits begonnen. Selbst wenn du zurückgehst, wirst du das alte Ufer des Flusses nicht mehr vorfinden. Selbst wenn du zurückgehst, wird dir dein altes Spielzeug nicht mehr helfen. Du hast damit abgeschlossen, und du weißt, dass es nur Spielzeug ist. Jetzt muss das Wahre gefunden werden; das, was wirklich ist, muss erforscht werden. Und es ist nicht weit fort; es ist in dir.


„Lass die Toten ihre Toten begraben…“
 
Bei einem Menschen, der sein Leben an der Vergangenheit orientiert, muss irgendwann ein Gefühl von Langeweile, Sinnlosigkeit und auch eine gewisse Angst aufkommen: Was tue ich hier eigentlich? Warum lebe ich weiter? Was bringt schon das Morgen? Eine Wiederholung des Heute. Und was das Heute brachte, war eine Wiederholung des Gestern.“ Also was soll es? Warum schleppt man sich von der Wiege bis zum Grab immer im selben Trott?

Das mag für Büffel und Esel absolut gut sein, denn sie haben keine Erinnerung an die Vergangenheit und keine Vorstellung von der Zukunft. Ihnen ist nicht langweilig, weil man für Langeweile ein gewisses Bewusstsein braucht. Dieses Bewusstsein weiß, dass du es vorher schon getan hast, dass du es jetzt tust und morgen auch wieder tun wirst. Denn du bewegst dich nicht fort von der Vergangenheit; du lässt sie nicht sterben, sondern hältst sie am Leben. Dies ist das Dilemma, vor dem jeder Mensch im Leben steht, und es kann nur gelöst werden, wenn man die Vergangenheit sterben lässt.

Es gibt eine schöne Geschichte aus dem Leben Jesu: Er kommt frühmorgens an einen See. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, und ein Fischer wirft gerade sein Netz im See aus. Jesus legt ihm die Hand auf die Schulter und sagt: „Wie lange willst du das noch machen? Tagtäglich – morgens, mittags, abends – nur Fische fangen? Meinst du, das ist alles, was das Leben mit dir vorhat?“
Der Fischer erwiderte: „Das habe ich mir noch nie überlegt, aber da du nun die Frage aufgeworfen hast, kann ich einsehen, dass es auch noch etwas anderes im Leben geben muss.“

Jesus sagt: „Wenn du mit mir mitkommst, werde ich dich lehren, Menschen zu fangen, anstatt Fische zu fangen.“ Der Mann schaute Jesus in die Augen – so tief, so aufrichtig und so voller Liebe, dass es keinen Zweifel an diesem Mann geben konnte. Und er war von einer so tiefen Stille umgeben, dass er diesem Mann nicht Nein sagen konnte. Der Fischer warf sein Netz ins Wasser und folgte Jesus nach.

Als sie die Stadt verließen, kam ein Mann angelaufen und rief dem Fischer zu: „Dein Vater, der so lange krank war, ist gerade gestorben. Komm nach Hause!“

Der Fischer bat Jesus: „Gib mir drei Tage Zeit, damit ich ihm die letzte Ehre erweisen kann, wie es von einem Sohn erwartet wird, wenn der Vater stirbt.“ Und nun kommt der Ausspruch, an den ich euch erinnern möchte. Jesus sagte zu dem Fischer: „Lass die Toten ihre Toten begraben. Komm du mit mir.“

Was meint er? „Die ganze Stadt ist voll mit Toten; sie werden es schaffen, deinen toten Vater unter die Erde zu bringen. Du wirst da nicht gebraucht. Komm du mit mir.“

Jeden Moment stirbt etwas. Sei kein Antiquitätensammler. Lass das, was tot ist, hinter dir. Geh mit dem Leben, fließe mit dem Leben, mit deiner Totalität und Intensität, und du wirst nie vor einem Dilemma stehen, nie ein Problem haben.