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Namasté

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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Wozu meditieren?

Meditation ist ein Weg, sich in sich selbst zu Hause zu fühlen, im innersten Kern deines Wesens. Hast du erst einmal das Zentrum deiner Existenz gefunden, wirst du beides, deine Wurzeln und deine Flügel gefunden haben.

Die Wurzeln liegen in der Existenz; sie machen aus dir einen integrierteren Menschen, ein Individuum. Und die Flügel bestehen in dem Duft, der frei wird, wenn du in Kontakt mit der Existenz bist. Der Duft besteht aus Freiheit, Liebe, Mitgefühl, Authentizität, Aufrichtigkeit, einem Sinn von Humor und einem Gefühl der Glückseligkeit.

Die Wurzeln machen aus dir ein Individuum, und die Flügel geben dir die Freiheit zu lieben, kreativ zu sein, bedingungslos die Freude zu teilen, die du gefunden hast. Die Wurzeln und Flügel treffen sich. Sie sind zwei Seiten einer Erfahrung, und diese Erfahrung besteht darin, das Zentrum deines Wesens zu finden.

Wir bewegen uns ständig im Äußeren, immer irgendwo weit weg von unserem Wesen, immer auf andere gerichtet. Wenn all dies fallengelassen wird, wenn alle Objekte fallengelassen werden, wenn du deine Augen vor allem verschließt, was du nicht bist – selbst dein Verstand, deine Herzschläge sind weit hinter dir gelassen – bleibt nur eine Stille.

In dieser Stille wirst du langsam in das Zentrum deines Wesens hineinsinken, und dann werden die Wurzeln ganz von allein wachsen, und auch die Flügel. Du musst dir darum keine Sorgen machen. Du kannst nichts tun. Sie werden von selbst kommen.

Wenn du nur eine Bedingung erfüllst, und die ist, zuhause zu sein – wird das ganze Universum für dich Glückseligkeit, ein Segen.
Osho: The Osho Upanishad, #9

Mittwoch, 20. Oktober 2010

MEDITATION: Erinnere dich an deinen Atem

Wenn du ein Meister deiner Atmung werden kannst, dann kannst du auch Meister deiner Gefühle werden… Das Unbewusste verändert deinen Atemrhythmus ständig. Wenn du dir also dieses Rhythmuses und seiner ständigen Veränderungen bewusst wirst, dann kannst du dir auch deiner unbewussten Wurzeln bewusst werden - dessen, was dein Unbewusstes tut.

Die Methode

1. Schritt
Lasse deinen Atem den ganzen Tag über tief gehen ohne etwas zu erzwingen; lasse ihn langsam und tief gehen, immer dann, wenn du dich daran erinnerst. Fühle dich dabei entspannt, ohne Anstrengung.

2. Schritt
Beobachte deinen Atem, betrachte ihn genau. Wenn der Atem nach außen geht, gehe mit; wenn er hereinkommt, gehe mit. Wenn du deinen Atem in dieser Weise wahrnehmen kannst, wird er tief, ruhig und rhythmisch werden. Indem du deinem Atem folgst, wirst du selbst ganz anders werden, denn wenn du dir des Atems ständig bewusst bist, wird dich das von deinem Denken loslösen. Die Energie, die normalerweise ins Denken fließt, wird ins Beobachten fließen. Das ist die Alchemie der Meditation – die Energie, die ins Denken fließt, geht ins Beobachten… So wird man nicht zum Denker, sondern zum Beobachter. Aber sei spielerisch, wenn du deinen Atem beobachtest, mache keine Arbeit daraus.

3. Schritt
Benutze deinen Atem, um dir gleichzeitig Leben und Tod bewusst zu machen. Wenn der Atem nach außen fließt, dann steht er mit dem Tod in Verbindung; wenn er hereinkommt, mit dem Leben. Mit jeder Ausatmung stirbst du, mit jeder Einatmung wirst du wiedergeboren.

Leben und Tod sind nicht zwei Dinge, die von einander getrennt sind oder abgeteilt: Sie sind eins. Und beide sind in jedem Moment gegenwärtig. Vergiss also nicht: wenn du ausatmest, fühle dich, als ob du stirbst. Habe keine Angst. Wenn du Angst hast, kommt dein Atem durcheinander. Akzeptiere es. Der hinausgehende Atem ist der Tod. Und der Tod ist etwas Schönes, er ist entspannend.

Osho, The New Alchemy: To Turn You On

Dienstag, 19. Oktober 2010

Am Anfang war das Licht: Ein Kinofilm über Lichtnahrung !

Es ist erstaunlich, was dieser Tage möglich ist: Ein Kinofilm, der dem Phänomen Lichtnahrung unvoreingenommen und sachlich auf den Grund geht, wäre vor ein paar Jahren wohl kaum denkbar gewesen. Der Produzent der erfolgreichen Dokumentationen "We feed the World" und "Let's Make Money" legt mit "Am Anfang war das Licht" eine Dokumentation vor, die für hitzige Debatten sorgen dürfte. Nächste Woche startet der Film in Österreich - und die Österreichische Filmbewertungskommission hat dem Film schon mal die höchste Auszeichnung verliehen, die sie zu vergeben hat- Prädikat: Besonders Wertvoll!


Lichtnahrung: Eine lange Geschichte der Skepsis

Gibt es Menschen, die ohne Nahrung leben? Ist das Schwindel? Esoterik-Unsinn? Oder Tatsache? Seit Jahren scheiden sich am Phänomen Lichtnahrung die Geister.
Skeptische Überprüfungen von Menschen, die behaupten, ohne Essen oder sogar ohne Trinken leben zu können, gibt es, seit es solche Behauptungen gibt. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen darüber finden sich im chinesischen Altertum. Im Zeitalter der „Streitenden Reiche" ließen chinesische Kaiser Qigong-Meister, die Jahre und Jahrzehnte ohne Essen und Trinken meditierten, in hölzernen Zellen einsperren, um den Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte zu überprüfen. „Bigu", die chinesische Bezeichnung für die Kunst, ohne physische Nahrung zu leben, ist seither ein fixer Begriff im medizinischen Qigong.
In unseren Breitengraden hat etwa der bayrische König Ludwig von Bayern eine Überprüfung der „Wassertrinkerin von Frasdorf" Maria Furtner in Auftrag gegeben, die 50 Jahre nur von klarem Wasser gelebt haben soll. Nach einem „Arrest" im Münchner Allgemeinen Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht wurde ihr im Bulletin der königlichen Akademie der Wissenschaft bestätigt, dass kein Grund für „Betrug, Prahlerei oder Täuschung" anzunehmen sei.
Für viel mehr Aufsehen sorgte in den 1920er Jahren der Fall der Theres Neumann (Konnersreuth, D), die während ihrer zweiwöchigen Kontrolle auch kein Wasser zu sich nahm. In jüngerer Zeit haben nun Personen wie Jasmuheen, Dr. Michael Werner, Prahlad Jani und Tian Ying mit der Behauptung für Aufsehen gesorgt, sie würden ohne Nahrung leben. Ein medizinisch anerkannter Beweis ist noch keinem von ihnen gelungen - trotzdem verfechten sie ihre Idee vehement.
Besonders umstritten ist sicherlich die Australierin Jasmuheen, Autorin des Buches „The Prana Program", das eine Anleitung für den 21-Tages-Prozess der Umstellung auf Lichtnahrung darstellt. Spektakuläre Todesfälle im Zusammenhang mit dem von ihr beschriebenen „21-Tage Lichtnahrungs-Prozess" haben ihr viel Kritik aber auch große Medienpräsenz verschafft.
Für den Regisseur P. A. Straubinger war eine TV-Dokumentation über Niklaus von Flüe, von dem historische Quellen berichten, dass er ohne Essen und Trinken lebte, der Ausschlag, einer Frage auf den Grund zu gehen, die ihn jahrelang beschäftigte: Wie ist so etwas möglich?
Eine Antwort findet auch sein Film nicht, Skeptiker und Verfechter der Idee liefern die unterschiedlichsten Argumente für oder gegen das Phänomen, so dass es am Ende dem Zuschauer überlassen bleibt, was er oder sie nun glauben möchte.

Lichtnahrung: Schwindel oder Revolution der Wissenschaft?

Lichtnahrung WissenschaftDie spannende Frage für den Regisseur war vor allem, was das Phänomen Lichtnahrung für unser Weltbild bedeutet:
"Also wenn es dieses Phänomen tatsächlich gibt, und ich bin mittlerweile überzeugt davon, dann stellt es das klassische naturwissenschaftliche Weltbild in Frage. Die spannende Sache an diesem Phänomen ist, dass unglaublich plakativ gezeigt wird, dass unser klassisches, mechanistisches, naturwissenschaftliches Weltbild unvollständig ist."
Es geht also nicht darum, mit dem Essen aufzuhören, sondern vor allem darum, ein neues Denken zuzulassen, Gerade für die Wissenschaft kein einfaches Unterfangen. So berichtet Dr. med. Sudhir Shah, der den Inder Prahlad Jani 15 Tage untersuchte von den Schwierigkeiten, den eigenen Forschungsergebnissen zu glauben:
"Wir sind alle wissenschaftlich ausgebildete, forschungsorientierte Ärzte und wir kratzten uns nur noch am Kopf. Es war die größte Überraschung unseres bisherigen Lebens... Es ist eine Bombe. Die ganze Wissenschaft muss neu geschrieben werden, unser ganzes Wissen ist erschüttert."
Das Wissen muss vielleicht doch nicht ganz neu geschrieben werden - nur altes Wissen integriert, meint hingegen P. A. Straubinger, der jahrelang für den Film recherchiert hat.
"In den östlichen Traditionen gibt es dafür Erklärungsmodelle. In der Ayurveda-Medizin oder im medizinischen Qigong wissen sie seit Tausenden von Jahren, dass es dieses Phänomen gibt. Die wissen, Energie über Nahrung aufzunehmen, ist ein Weg. Aber es gibt auch die Möglichkeit das Prana, wie die Inder sagen, oder des Qi, wie die Chinesen sagen, über die Haut oder über die Atmung aufzunehmen. In den Yoga-Sutren des Patanjali ist schon vor 2000 Jahren beschrieben worden, wie das funktioniert. Dasselbe gilt für das medizinische Qigong."
In der abendländischen Wissenschaft gibt es bisher kaum einen Erklärungsansatz für solche Phänomene.
"Die klassische Medizin und die Biologie sind da noch relativ weit hinten, die Physik schon einen Schritt weiter. Warum lebt der Mensch? Woher nimmt er die Energie? Wenn sich Physiker mit solchen Fragen auseinandersetzen, dann kommen die auf ganz andere Antworten. Fritz Albert Popp vom Internationalen Institut für Biophysik sagt zum Beispiel, wir werden nicht durch die Stoffe genährt, also durch die Moleküle, sondern die Nahrung speichert die Information der Sonne."


Antrieb Neugier

Lichtnahrung Am Anfang war das LichtSein eigenes Weltbild wurde durch seine Forschungen jedenfalls erheblich erweitert:
"Als ich das erste Mal auf dieses Thema gestoßen bin, war ich noch überzeugter Agnostiker mit einem geschlossen mechanistisch-materialistischem Weltbild. Später habe ich mich dann ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte. Aber ja, gleichzeitig ist da natürlich alles, was man in der Schule lernt..."
Eine nagende Neugierde lässt ihn jahrelang nicht los:
"Wenn es dieses Phänomen tatsächlich gibt, wieso beschäftigt sich die Wissenschaft nicht damit? Wieso steht das nicht in allen Zeitungen? Die naheliegende Antwort ist natürlich: Das ist alles Blödsinn, das sind ein paar esoterische Spinner, vergessen wir das wieder. Aber eben durch diesen persönlichen Kontakt gab es eine andere Triebkraft. Ich habe dann begonnen, mich privat damit zu beschäftigen."
Lichtnahrung könnte gerade deshalb ein Antrieb sein, unser Weltmodell zu erweitern, weil kaum ein Phänomen so drastisch an unseren Glaubenssätzen und dem materialistischen Weltbild rüttelt, meint Straubinger:
"Ich bin überzeugt, dass solche Phänomene eine größere Rolle spielen werden, weil sich die Wissenschaft generell immer nur an den Grenzen erweitern kann. Irgendwann muss man die Fakten akzeptieren und wenn ich die Fakten akzeptiere, dann muss ich Erklärungsmodelle suchen. Das wird passieren. Wissenschaft entwickelt sich weiter und in 20 oder 30 Jahren wird die Sache völlig anders ausschauen."
Wenn nicht, steckt sie wohlmöglich ein einer Sackgasse, meint auch Prof. Brian Josephson, Nobelpreisträger für Physik:
"Ich glaube, die Physik befindet sich in einer Sackgasse, solange sie geistige Effekte ignoriert. Es ist ein trauriges Faktum, dass gewisse Forschungsfelder - Telekinese oder Telepathie sind nur Beispiele - von der Wissenschaft als Täuschung oder Schwachsinn abgetan werden. Sobald das aber geschieht, können auch sämtliche Beweise, die kein Schwachsinn sind, nicht mehr veröffentlicht werden, und deshalb glauben die Menschen weiterhin, dass alles Täuschung ist."


Noch lange keine Tatsache

Lichtnahrung Prahlad JaniMittlerweile gibt es nun auch einige relativ gut untersuchte Fälle - wie eben den von Prahlad Jani, der auch nach 15 Tagen ohne Nahrung und Wasser völlig normale Harn- und Blutzuckerwerte aufwies und keinerlei Ketone im Blut hatte - der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fasten-Stoffwechsel stattfand.
Für die meisten Wissenschaftler bleibt Lichtnahrung dennoch Unsinn, einen Beweis in wissenschaftlichem Sinne gibt es bisher nicht. Alle bisher klinisch untersuchten Fälle sind hoch umstritten:
"Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann. Das würde alles auf den Kopf stellen. Wenn so etwas prinzipiell möglich wäre - egal ob bei einem oder hunderttausend - dann würde das einiges auf den Kopf stellen und die Naturwissenschaft müsste ihre Denkweise überprüfen", meint Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe and der Medizinischen Universität in Wien. Vorstellen kann es sich fast keiner, denn es widerspricht schlicht allem, was wir derzeit zu wissen glauben.
Auch der Regisseur warnt jedoch auch davor, gerade die medienwirksamen Phänomene allzu unkritisch zu glauben:
"Es ist überhaupt keine Frage, dass es in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug gibt. Die Leute, die interessiert daran sind, sich nach außen hin mitzuteilen, sind generell mit Vorsicht zu genießen. Bei Am Anfang war das Licht geht es definitiv nicht darum, Lichtnahrung zu propagieren oder jemandem zu sagen, er soll nichts oder weniger essen."


Ein Film rechtzeitig zum Paradigmenwechsel

Lichtnahrung Am Anfang war das LichtEin Film wie "Am Anfang war das Licht" wäre vor noch wenigen Jahren nicht zu finanzieren gewesen - und als esoterischer Unfug in den Schubladen der Produzenten verschwunden. Offenbar sieht es mittlerweile anders aus.
"Ich bin überzeugt, vor 20 oder 30 Jahren hätte das nicht funktioniert. Mittlerweile ist den Menschen einfach klar, dass es mehr gibt, als uns die klassische Naturwissenschaft weismachen will", meint der Regisseur.
Und so kommt die Welt nun in den Genuss dieser bunten Reise zu Yogis und Quantenphysikern, zu Fastenärzten und Schulmedizinern, zu Psychiatern und Bewusstseinsforschern, zu Qigong-Meistern, Hausfrauen und Lebenskünstlern - also gleichermaßen zu Wissenschaftlern und zu Esoterikern quer über den ganzen Erdball.
Eine Antwort oder einen Beweis kann und will der Film nicht liefern. Er möchte vor allem Denkmuster aufbrechen, einen Blick in eine mögliche andere Realität wagen. Damit kommt er rechtzeitig zu einem Paradigmenwechsel, der uns gerade in fast allen Wissenschaftsdisziplinen bevorsteht.
Dr. Jakob Bösch, Psychiater in Basel, fast diesen folgendermaßen zusammen: "Das, was wir Geist nennen, hat die Kraft, das Potenzial, das, was wir Materie nennen, zu steuern und auch zu schützen."    (SEIN Okt.2010)

Deutscher Filmstart ist der 28. Oktober 2010

Montag, 18. Oktober 2010

Die Ganzheit des Selbst

Die Ganzheit des Selbst ist die Einheit von Nagual und Tonal. Damit umfaßt sie alle unsere menschlichen Möglichkeiten der Wahrnehmung. Die Ganzheit des Selbst ist es auch, die es dem Krieger ermöglicht, schließlich als eine körperliche Einheit zu handeln. Er ist dann weit mehr als die Summe seiner Teile und kann nach einem Leben harter Arbeit als ein freies Energiefeld in die Weiten der Unendlichkeit verschwinden.

»Freiheit ist ein Abenteuer ohne Ende, bei dem wir unsere Leben riskieren und viel mehr, für ein paar Momente von etwas, jenseits von Worten, jenseits von Gedanken oder Gefühlen.«
Don Juan Matus in Carlos Castaneda, Die Kunst des Träumens.

Sonntag, 17. Oktober 2010

erLeuchten...

Sie können weißes schützendes Licht auf der eine Seite lediglich als Methode ansehen, um dem Unterbewusstsein zu signalisieren, dass es wachsam sein und die Signale, die es in Form von Duft, Klang, Bewegung, Wärme usw. an andere aussendet entsprechend anpassen soll. Man kann es aber auch als Mittel betrachten, mit dem Sie tatsächlich aktiv ein schützendes Chi-Kraftfeld aufbauen können (wobei es ehrlich gesagt ziemlich egal ist, wie Sie es sehen, weil es in jedem Fall funktioniert).


Stellen Sie sich vor, dass Ihr Körper von einer großen Kugel aus superhellem weißem Licht umgeben ist, die sich von Ihrem inneren Kern aus mehrere Meter um Sie herum erstreckt.


Als nächstes lassen Sie die Kugel rotieren.


Beginnen Sie mit einer Drehung im Uhrzeigersinn. Erhalten Sie diese aufrecht und stellen Sie sich dann – sofern es Ihnen möglich ist – gleichzeitig eine Bewegung gegen den Uhrzeigersinn vor, beide mit Lichtgeschwindigkeit.


Wenn Sie sich das auch nur eine Nanosekunde vorstellen können, reicht es aus, um ein effektives und schützendes Kraftfeld um Sie herum zu aktivieren, das alle schädlichen Energien abwehrt.
(barfußdoktor)

Samstag, 16. Oktober 2010

Jesus soll gesagt haben: Die Wahrheit wird euch frei machen!

Um frei zu sein, bedarf es also der Wahrheit. Der Wahrheit über mich selbst. Das ist, was durch das Wort "Erleuchtung" angedeutet werden soll. Sie besagt, dass wir in Wahrheit frei sind. Wie jeder Mensch, wie jeder Stein, wie alles, was in diesem Universum zutage tritt. Andererseits kann mich nichts frei machen: Kein Job, kein Geld, keine Beziehung. Kein Umstand der Welt kann das bewerkstelligen. Denn alle Umstände sind dazu da, mich gefangen zu nehmen und zu binden. Schon deshalb, weil ich durch meine Wünsche meine Freiheit von den Umständen abhängig mache. Deshalb versuchen wir ja alle so krampfhaft, auf die Umstände einzuwirken.
Wer kennt einen Menschen, der frei ist? Ist es Robbie Williams oder Mick Jagger? Nur weil sie ihre Hotelzimmer regelmässig zerlegen und dafür bewundert werden? Oder Benedikt der XVI.? War Hemingway frei? Sind es deine Eltern oder Leher? Sind es unsere Politiker oder Wirtschaftslenker? Die Motivationsgurus oder die Neuevangelisten? Natürlich nicht! Aber wie sollen wir die Freiheit verstehen, wenn wir niemanden kennen, der sich in einem solchen Zustand befindet? Sollten wir den Freiheitsbegriff Guido Westerwelles F.D.P. überlassen? Oder die Freiheit in Drogen suche, in psychedelischen Sphären? Im weiten Land der Bewusstseinszustände, die der guten Ordnung halber verboten sind? Nein! Denn auch hier gilt: Eine von Drogen abhängige Freiheit führt in eine neue Gefangenschaft. Wir können also realisieren, dass wir nicht wissen, wo wir die Freiheit suchen sollen! Deshalb lohnt es sich, tiefer zu schauen: Ich kann nicht durch etwas, sondern nur von etwas frei werden. Von meinen Illusionen. Z.B. frei von dem Wahn, mich selsbt in Szene setzen zu wollen. Frei selbst von dem Wunsch, dass ich endlich glücklich sein sollte. Freiheit im eigentlichen Sinne ist also ein negativer Zustand. Und das ist äusserst angenehm. Denn mir fehlt nichts. Mit mir ist nichts falsch. Nichts muss, alles kann sich ändern. Jedes Gefühl und jeder Gedanke sind in Ordnung.Nicht, weil ich mir das suggeriere, sondern ganz einfach deshalb, weil sie wenn sie sich zeigen, schon da sind. Und das, was ist, darf sein.
Wer von der Freiheit gekostet hat, erkennt, dass er nicht einmal an seine eigene Meinung gebunden ist. Sie ist einfach die momentan vorherrschende Tendenz. Sie will mir etwas zu verstehen geben. Tendenzen sind weder richtig noch falsch. Sie weisen einfach darauf hin, dass da etwas ist. Etwas, dass für mich wichtig werden soll.
Der Erleuchtung geht die Einsicht voraus, dass du gerade so zu sein hast, wie du zu sein glaubst. Nur ist das, was du glaubst nicht, wer du bist. "Ich kenne mich unterdessen gut genung ..." "Ich habe gelernt, damit umzugehen ..." Wie bitte?! Wer kennt sich gut genug? Wenn du nicht bist, was du kennst, wer bist du dann?
Vielleicht entdeckst du, dass du ganz klein bist, löst dich in der erkenntnis auf und verschwindest darinnen. Oder du erkennst, dass du alles bist, gehst über die Erkenntnis hinaus und findest dich in allem wieder.
Ist das nicht erstaunlich: Wir wissen, dass Energie nicht verloren gehen kann, aber wir verstehen nicht, was das bedeutet. Ganz einfach, weil wir alles aus einer festhaltenden Perspektive verstehen wollen. Und eben das ist unmöglich! Niemand ausser Gott - der Kosmos - hat die Fähigkeit, als Erscheinung ins Leben zu treten. Und Gott - der Kosmos - trägt keinen Widerspruch in sich.
Erleuchtung passiert, wenn du dem Passierenden nichts mehr entgegen zu setzen hast. Erst dann bist du frei, zu tun, was durch dich getan werden soll. Unabhängig davon, ob es von Erfolg gekrönt sein wird ... Du hast keine Wahl mehr und wirst, wer du bist und immer warst: Ein kosmisches Werkzeug, dass den Wandel unterworfen ist. Du wirst bei vollem Bewusstsein neu geboren. Ohne Geschrei, nicht wie ein kleines Kind. Jetzt kennst du die Wahrheit und bist frei. 
(Artikel im Connection-spirit / November 2006 / Daniel Herbst)